Später Rückruf des VW Phaeton wegen Diesel-Skandal

Später Diesel-Skandal-Rückruf VW Phaeton
Software-Update gegen Schummel-Software

VW hat beim Phaeton unzulässige Abschalteinrichtungen identifiziert. Diese führen zu einer eingeschränkten Wirksamkeit des Emissionskontrollsystems. Um den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen, startet VW eine weltweite Rückrufaktion. Betroffene Fahrzeuge erhalten ein kostenloses Software-Update, das die Funktion der Abgasreinigung wiederherstellt. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) überwacht den Rückruf unter der Referenznummer 14670R. Der Herstellercode der Rückrufaktion lautet 23FE.

Wer ist betroffen?

Die Rückrufaktion umfasst allein in Deutschland 9.411 Fahrzeuge. Auf Nachfrage von auto-motor-und-sport.de heißt es seitens des Herstellers: "Betroffen sind VW Phaeton V6 TDI der Emissionsklasse Euro 4 aus den Modelljahren 2004 bis 2008."

Was muss gemacht werden?

VW hat ein Software-Update entwickelt, das unzulässige Abschalteinrichtungen entfernt und die Wirksamkeit des Emissionskontrollsystems sicherstellt. VW erklärt dazu: "Zusätzlich wird bei der Aktion der Drosselklappenstutzen überprüft, gereinigt und gegebenenfalls ersetzt. Zeitdauer der Arbeiten etwa zwei bis drei Stunden. Für die Fahrzeughalter entstehen keine Kosten, und nach Abschluss wird der Rückruf im Serviceheft dokumentiert. Die Halter der betroffenen Fahrzeuge werden von Volkswagen schriftlich informiert. Es liegen keine Berichte über Unfälle, Sach- oder Personenschäden im Zusammenhang mit diesem Sachverhalt vor."

Dieses Modell ist vom Rückruf betroffen: