Für die 49. Ausgabe hat Pirelli als Fotografin Emma Summerton verpflichtet. Sie setzt in ihrem Kalender unter dem Motto "Love Letters to the Muse" (übersetzt: "Liebesbriefe an die Muse") zahlreiche weltbekannte Modells in Szene. Darunter Cara Delevingne, Ashley Graham, Bella Hadid, Karlie Kloss, Lila Moss, Guinevere van Seenus oder Kaya Wilkins. An drei Tagen wurde in New York und an einem weiteren in London fotografiert.
Das Konzept des Pirelli Kalenders 2023 konzentriere sich, so Pirelli, "auf die Musen, imaginäre und archetypische Figuren, welche die Fotografin im Laufe ihres Lebens inspiriert haben. Es ist eine Hommage an all jene Frauen, die Summerton Impulse gaben, von ihrer Mutter bis hin zu Sängerinnen, Schauspielerinnen, Künstlerinnen, Schriftstellerinnen, Aktivistinnen, Malerinnen und vielen anderen. Viele ihrer Ideen stammen von diesen Frauen, sowohl von realen als auch von imaginären."
Summerton fotografiert "the Cal" als fünfte Frau
Die Australierin Summerton folgt auf den Rockstar und Fotografen Bryan Adams, der 2022 den Musik-Kalender mit Superstars wie Cher, Jennifer Hudson und Iggy Pop fotografierte. Sie studierte an der National Art School in Sydney Bildende Kunst und arbeitete bereits für die Vogue, i-D, Dazed & Confused und Nylon, zu ihren Werbekunden gehören Yves Saint Laurent, Miu Miu, Dior und Sony Music. Im Laufe ihrer Karriere fotografierte Summerton Musikstars wie Rihanna, Taylor Swift und Katy Perry sowie die Schauspieler George Clooney, Nicole Kidman und Carey Mulligan.
"Ich liebe es, Frauen zu fotografieren und sie [als] stark, aber auch sexy, mächtig und bisweilen ein wenig seltsam zu zeigen", sagt Summerton, deren Arbeiten international ausgestellt wurden. Sie ist erst die fünfte Frau, die den Pirelli-Kalender fotografiert. Neben Annie Leibovitz (2000 und 2016) waren es Inez van Lamsweerde 2007 sowie Joyce Tennson im Jahr 1989 und als erste Fotografin Sarah Moon 1972.
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