Es ist noch ein paar Monate hin, bis der für Kfz-Besitzer legendäre 30. November ansteht. Doch ist es selten verkehrt, sich vor solch einem Versicherungswechsel-Stichtag schon mal mit der Materie zu befassen. Oder aber es steht ein Fahrzeugkauf an, dann lohnt ein Blick erst recht. Denn schnell und vor allem unerwartet kann sich zu dem relativ günstigen Kaufpreis ein gewaltiger Versicherungs-Batzen hinzuaddieren. Es ergibt daher aus vielerlei Hinsicht Sinn, dem Thema Kfz-Versicherungen mehr als nur flüchtig Aufmerksamkeit zu schenken.

Schon in den ersten Momenten der Recherche stellen die meisten Betroffenen fest, dass es enorme Unterschiede innerhalb einer Fahrzeugklasse geben kann. Ein teurer Mittelklassewagen kann bis zu 250 Prozent mehr als ein günstiges Modell kosten. Innerhalb der Sportwagen- und Luxus-SUV-Klasse fallen die Unterschiede noch signifikanter aus. Hier könnte ein unvorsichtiger Versicherungskunde für dieselbe Leistung das Sechsfache des günstigsten Tarifs zahlen. Schnell wird klar, dass sich mit günstigen Tarifen mächtig sparen lässt.

„Doch auch wer bei einem durchschnittlichen Anbieter versichert ist, kann noch kräftig sparen. Der Unterschied zwischen dem mittleren Preissegment und den günstigsten Tarifen liegt bei etwa einem Drittel. Bei unseren Modellfällen machte das einen Unterschied von 140 bis 990 Euro“, verrät Wolfgang Schütz, Geschäftsführer der Verivox Versicherungsvergleich GmbH.

Einer der wichtigsten Faktoren beim Preis der Versicherungen ist der Wohnort. Hier gilt: je größer, desto teurer können die Tarife werden. „Bei identischen Modellfällen liegen die Preise in Berlin rund 80 Prozent höher als in Schwerin. Berlin ist in sehr teure Regionalklassen eingruppiert, Schwerin in sehr günstige“, erklärt Wolfgang Schütz weiter.
