EuroNCAP Crashtests 2024: Ergebnisse im Überblick und Video

EuroNCAP Crashtests 2024
5 Sterne sind immer noch nicht selbstverständlich

In diesem Artikel:
  • Audi Q6 E-Tron
  • Ford Explorer
  • Jeep Avenger
  • Renault Symbioz
  • Subaru Crosstrek
  • XPeng G6
  • Dacia Duster
  • Mercedes E-Klasse (W 214)
  • Skoda Kodiaq
  • Skoda Superb
  • Suzuki Swift
  • VW Passat
  • VW Tiguan
  • Maxus Mifa 7
  • Zeekr 001
  • Zeekr X
  • Ford Tourneo Custom
  • Honda CR-V
  • Nio EL6
  • Toyota CH-R
  • Cupra Tavascan
  • MG HS
  • Ford Tourneo Courier
  • Ford Capri
  • Mitsubishi ASX/Renault Captur
  • Renault 5 E-Tech/Alpine A290
  • Audi A5
  • Deepal S07
  • Hyundai Santa Fe
  • Leapmotor C10
  • Lexus LBX
  • Maxus eTerron 9
  • Mazda CX-80
  • MG ZS Hybrid
  • Mini Countryman
  • Porsche Macan E
  • Subaru Forester
  • Volvo EX30
  • Erweitertes Bewertungsschema seit 2023

Die ersten Autos, die sich im Jahr 2024 den EuroNCAP-Crashtest-Anforderungen stellen mussten, waren der chinesische Elektro-SUV Nio EL6 sowie die beiden japanischen SUV-Modelle Toyota C-HR und Honda CR-V. Dann legte das Konsortium in zwei Runden mit insgesamt elf weiteren Modellen nach, von denen leider nicht alle ein hohes Sicherheitsniveau aufwiesen. In der Vierten mussten sich sechs weitere Pkw den hohen Anforderungen stellen – erneut mit durchwachsenen Resultaten. In Runde fünf traten fünf Modelle an. Auch wir waren die Ergebnisse gemischt.

Audi Q6 E-Tron

Seine Insassen schützt der Elektro-SUV auf durchgängig hohem Niveau. Beim Schutz erwachsener Insassen erreicht er 36,6 Punkte beziehungsweise 91 Prozent, die Wertung in Bezug auf Kinder ist sogar noch besser (45,2 Punkte bedeuten 92 Prozent). Etwas schwächer fällt das Ergebnis bei Fußgängern und Radfahrern (81 Prozent) sowie den Assistenzsystemen aus (80 Prozent). Optimierungsbedarf zeigt der Q6 E-Tron insbesondere beim Verhindern eines Zusammenstoßes mit Fußgängern und bei der Überwachung des Fahrers oder der Fahrerin. Dennoch erreicht er souverän eine Gesamtwertung von fünf Sternen.

Ford Explorer

Der Elektro-SUV, der auf der MEB-Plattform des Volkswagen-Konzerns basiert, scheitert zweimal knapp an der 90-Prozent-Hürde. Erwachsene Insassen schützt er mit 89 Prozent (35,7 Punkte), Kinder immerhin mit 86 Prozent (42,2 Punkte). In der Kategorie "besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer" beträgt die Wertung 80 Prozent, wobei er den größten Nachholbedarf beim Vermeiden von Kollisionen mit Fußgängern zeigt. Bei den Assistenzsystemen fällt der Ford Explorer etwas zurück (72 Prozent), doch die Fünf-Sterne-Wertung lässt er sich nicht nehmen.

Jeep Avenger

Der kleine Elektro-SUV aus dem Stellantis-Konzern ist mit seinen drei Sternen die Enttäuschung dieser EuroNCAP-Runde. Bereits beim Insassenschutz zeigt er Schwächen und verpasst die 80-Prozent-Marke, wobei Erwachsene (31,8 Punkte respektive 79 Prozent) immer noch deutlich sicherer im Avenger unterwegs sind als Kinder (34,4 Punkte ergeben 70 Prozent). Eine vergleichsweise große Gefahr strahlt der Jeep für Fußgänger sowie Rad- und Motorradfahrer aus (59 Prozent). Die schlechteste Wertung erhält er bei den Assistenzsystemen (53 Prozent); hier kann er in kaum einer der vier Unterkategorien relevant punkten.

Renault Symbioz

Klar besser als der Jeep, aber längst nicht optimal, schneidet der Renault Symbioz mit seinen vier Sternen bei den jüngsten EuroNCAP-Crashtests ab. Erwachsene Insassen schützt er sogar etwas schlechter als der Avenger vor Verletzungen (29,6 Punkte oder 73 Prozent), dafür sind Kinder in ihm sicher aufgehoben (39,5 Punkte ergeben 80 Prozent). Zweiradfahrer haben bei einem Crash mit dem Symbioz ordentliche Chancen, weitgehend unversehrt zu bleiben, denn besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer schützt er zu 76 Prozent. Nachholbedarf zeigt der Franzose dagegen in Sachen Assistenzsysteme (69 Prozent).

Subaru Crosstrek

Mit einer 90- und zwei 80-Prozent-Wertungen zeigt der Subaru Crosstrek eine starke Crashtest-Performance. In seinem Innenraum sind Kinder besonders gut geschützt (44,2 Punkte beziehungsweise 90 Prozent), doch auch Erwachsene können sich durchaus sicher fühlen (33,6 Punkte ergeben 83 Prozent). Noch weniger zu befürchten haben Verkehrsteilnehmer, die sich außerhalb des Japaners aufhalten (85 Prozent), während es bei den Assistenzsystemen etwas größere Abstriche zu verzeichnen gibt (72 Prozent). Insgesamt verdient sich der Crosstrek souverän eine Fünf-Sterne-Bewertung.

XPeng G6

Der Elektro-Crossover ist ein weiterer Beweis, dass sich chinesische Autos in Sachen Sicherheit längst auf höchstem Niveau bewegen. Seine beste Wertung (35,5 Punkte oder 88 Prozent) erreicht der XPeng G6 beim Schutz erwachsener Insassen, während die Wertung für Kinder (42,0 Punkte respektive 85 Prozent) kaum schlechter ausfällt. Besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer (81 Prozent) müssen ebenfalls keine Angst vor dem XPeng G6 haben, der nur bei den Assistenzsystemen leichte Schwächen zeigt (75 Prozent). In Sachen Sicherheit ist der Chinese ein sehr guter Allrounder und damit verdienter Fünf-Sterne-Kandidat.

So viel zur aktuellen EuroNCAP-Crashtest-Runde. Im weiteren Verlauf des Artikels blicken wir zurück auf die früheren Crashtests, die nach dem 2024er-Wertungsschema durchgeführt wurden.

Dacia Duster

Der neue Dacia Duster offenbart im EuroNCAP-Crashtest gleich mehrere Defizite. Beim Schutz erwachsener Insassen erreicht er lediglich 70 Prozent, bei besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern und Radfahrern ist das Ergebnis noch schlechter (60 Prozent). Besonders duster sieht es für den Duster jedoch bei den Assistenzsystemen aus. 10,3 von 18 möglichen Punkten bedeuten lediglich eine 57-Prozent-Wertung. So hat es der günstige Rumäne wohl vor allem seinem guten Niveau beim Kinderschutz (84 Prozent) zu verdanken, dass er zumindest mit drei Sternen aus dem EuroNCAP-Crashtest hervorgeht.

Mercedes E-Klasse (W 214)

Ein extrem hohes Sicherheitsniveau gehört bei Mercedes zum Markenkern. Und in dieser Hinsicht enttäuscht die neue E-Klasse nicht. Im Gegenteil: Im EuroNCAP-Crashtest holt sie überragende Wertungen beim Schutz erwachsener Insassen (92 Prozent) und von Kindern (90 Prozent). Auch bei den Assistenzsystemen holt der W 214 satte 87 Prozent der möglichen Punkte. Hinzu kommt ein 84-Prozent-Ergebnis beim Fußgänger- und Radfahrerschutz. Dennoch schrammt der Schwabe hier haarscharf am Stern-Abzug vorbei: Ein nur etwas geringerer Beckenschutz von Fußgängern, und der Mercedes hätte trotz glänzender Wertungen in den anderen Kategorien nur vier Sterne bekommen. Doch das bleibt ihm erspart und er sichert sich nicht nur fünf Sterne, sondern zudem die EuroNCAP-Sonderauszeichnung "Advanced" (fortschrittlich).

Skoda Kodiaq

Besonders stark schneidet der neue Skoda Kodiaq beim Schutz erwachsener Insassen ab; hier holt er 89 Prozent der möglichen Punkte. Doch auch Kinder können sich im geräumigen Mittelklasse-SUV sicher fühlen. Die Wertung in dieser Kategorie beträgt 83 Prozent. Auf ähnlichem Niveau schützt der Tscheche andere verwundbare Verkehrsteilnehmer (82 Prozent), während er in der Fahrassistenz-Wertung leicht ins Hintertreffen gerät. Dass er hier "nur" eine 78-Prozent-Benotung erreicht, liegt an der mangelhaften Fahrerüberwachung. In der Endabrechnung stehen dennoch souveräne fünf Sterne zu Buche.

Skoda Superb

Noch etwas sicherer als sein SUV-Bruder und damit ein klarer Fünf-Sterne-Kandidat ist der neue Skoda Superb. 93 Prozent beim Schutz erwachsener Insassen – damit ist er besser als die Mercedes E-Klasse! Kinder sind im tschechischen Vertreter der Mittelklasse fast genauso sicher untergebracht (87 Prozent), während Fußgänger und Radfahrer ebenfalls keine Angst vor dem neuen Superb haben müssen (82 Prozent). Bei den Assistenzsystemen erreicht das weiterhin als Limousine und Kombi erhältliche Modell eine 80-Prozent-Benotung.

Suzuki Swift

Überall grauer Durchschnitt: So lässt sich das Abschneiden des neuen Suzuki Swift beim EuroNCAP-Crashtest zusammenfassen. Am sichersten können sich in seiner Gegenwart Fußgänger und Radfahrer fühlen; in dieser Disziplin erreicht er ordentliche 76 Prozent. In den restlichen Kategorien holt der japanische Kleinwagen 67 (erwachsene Insassen), 65 (Kinder an Bord) und 62 Prozent (Assistenzsysteme). Zu mehr als drei Sternen reicht das nicht.

VW Passat

Der neue VW Passat, den es nur noch in der Kombi-Variante gibt, ist quasi baugleich mit dem Skoda Superb. Deshalb crashte das EuroNCAP-Konsortium auch nicht beide Autos, sondern nur den Wolfsburger. Sein tschechischer Zwilling hat seine starken Ergebnisse, die hier folgerichtig identisch sind, also dem Passat zu verdanken. Aber weniger als fünf Sterne hätten auch nicht dem Anspruch des VW-Konzerns entsprochen – egal, welches Markenemblem zentral im Kühlergrill sitzt.

VW Tiguan

Der SUV-Bestseller aus Wolfsburg überzeugt mit einem umfangreichen Assistenzpaket und liegt beim Kinderschutz weit vorn (88 Prozent); hier holt er im Crashtest die volle Punktzahl (24 von 24). Erwachsene Insassen schützt er immerhin mit 83 Prozent und auch leicht verwundbare Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer brauchen vor dem neuen Tiguan keine Angst zu haben. Das Gesamtresultat sind souverän erreichte fünf Sterne und damit die Topwertung.

Maxus Mifa 7

Die Marke des chinesischen SAIC-Konzerns startet mit diesem elektrisch angetriebenen Minivan ihre Karriere auf dem europäischen Markt. Trotz seines günstigen Preises zeigt der Maxus Mifa 7 ein sehr hohes Sicherheitsniveau. Die Wertungen für erwachsene Insassen (92 Prozent) und Kinder an Bord (87 Prozent) sind sehr stark, während andere Verkehrsteilnehmer ebenfalls gut geschützt werden. Bei den Assistenzsystemen erfüllt der Chinese die Erwartungen des EuroNCAP-Konsortiums immerhin zu 75 Prozent. Das führt in Kombination zu einer Top-Gesamtwertung von fünf Sternen.

Zeekr 001

Mit dem Zeekr 001 bietet der chinesische Geely-Konzern ein spannendes Elektroauto an, das mit Shooting-Brake-Karosserie im Revier von Model S und Co. wildert. Beim Sicherheitsniveau zeigt sich, dass die Marke Volvo zum Konzern gehört, denn der 001 erreicht durch die Bank sehr gute Wertungen: erwachsene Insassen 89 Prozent, Kinder 88 Prozent, andere Verkehrsteilnehmer 84 Prozent und Assistenzsysteme 83 Prozent. Eine hochverdiente Fünf-Sterne-Wertung für den Chinesen.

Zeekr X

Noch einen Tick stärker als der Markenbruder schneidet der kompakte Elektro-Crossover Zeekr X ab. In seinem Innenraum schützt er Erwachsene (91 Prozent) und Kinder (90 Prozent) auf extrem hohem Niveau, während er in den beiden anderen Kategorien die Wertungen seines größeren Pendants bestätigt. Kein Wunder, dass auch für ihn unter dem Strich eine Fünf-Sterne-Wertung zu Buche steht. "Herzlichen Glückwunsch an Zeekr für die Herstellung von zwei Fahrzeugen mit einer so guten Sicherheits- und Umweltbilanz", sagt Michiel van Ratingen, der Generalsekretär des EuroNCAP-Konsortiums. Denn auch im GreenNCAP-Ranking, das die Umwelteigenschaften von Autos bewertet, erreichen beide Zeekr-Modelle eine Fünf-Sterne-Wertung.

Ford Tourneo Custom

Für kinderreiche Familien, aber auch Outdoor-Fans, Freizeitsportler und andere Menschen mit aktivem Lebensstil sind Kleinbusse mit bis zu neun Sitzplätzen eine naheliegende Autowahl. Wer den Ford Tourneo Custom in die engere Auswahl nimmt, aber viel Wert auf Sicherheit legt, sollte diese Wahl vielleicht noch einmal überdenken. Mit Standardausrüstung erreicht die zivile Version des Transportermodells gerade einmal drei Sterne. Dass es mit einem optionalen Sicherheitspaket vier sein können, zeigt, woran es dem Tourneo Custom mangelt: Er bietet zu wenige Assistenzsysteme (53 Prozent). Kaum etwas vorzuwerfen ist ihm beim Schutz der an Bord befindlichen Kinder (86 Prozent), während er in den Kategorien "erwachsene Insassen" und "andere Verkehrsteilnehmer" immerhin ordentlich abschneidet.

Honda CR-V

Vier Gesamtsterne stehen beim Honda CR-V zu Buche, wenn er in der Grundausstattung antritt. Den fünften Stern sammelt er erst mit dem aufpreispflichtigen Sensing-360-Paket, das den Funktionsumfang der Assistenten deutlich erweitert. Seine Insassen schützt er jedoch stets auf hohem Niveau (Erwachsene mit 85 Prozent, Kinder mit 86 Prozent).

Nio EL6

Beim chinesischen Nio heben die Tester besonders die umfangreiche Sicherheitsausstattung hervor, die zur Rundum-Überwachung auf Kameras, Radarsensoren und Lidar setzt. Der verbaute Notbremsassistent funktioniert ebenfalls gut und zeigt nur bei Begegnungen mit Motorrädern Schwächen. Besonders sicher können sich im EL6 Erwachsene fühlen (93 Prozent), aber auch Kinder sind hier gut aufgehoben (85 Prozent).

Toyota CH-R

Toyota schafft auch mit der zweiten Generation des CH-R die Maximal-Sternewertung. Hier wird von den Testern besonders das autonome Notbremssystem gelobt, weshalb er speziell in der Kategorie der leicht verwundbaren Verkehrsteilnehmer mit 86 Prozent stark abschneidet. Das ist auch die Wertung bei den Kindern, während Erwachsene im neuen CH-R kaum schlechter geschützt sind (85 Prozent).

Cupra Tavascan

Der neue spanische Crossover-SUV überzeugt auf der ganzen Linie und fährt entsprechend eine Fünf-Sterne-Wertung ein. Alle Fahrzeuginsassen, einschließlich Kinder, sind gut geschützt. Der Cupra hat eine aktive Motorhaube zum Schutz von Fußgängern und zeigt gute Reaktionen auf Radfahrer und Motorradfahrer. Auch die weiteren Assistenzsysteme überzeugen.

MG HS

Der britische SUV, der eigentlich ein Chinese ist, überzeugt im Crashtest ebenfalls mit einer Fünf-Sterne-Wertung. Hohe Werte beim Insassenschutz (90 %) und bei der Kindersicherheit (85 %) gehen einher mit einem guten Notbremssystem und funktionalen Assistenzsystemen.

Ford Tourneo Courier

Der Hochdachkombi, der auf dem Ford Transit Courier basiert, konnte unter den Anforderungen von EuroNCAP nicht bestehen. Schwächen beim Frontalaufprall führen zur Abwertung und in Summe nur zu einer Drei-Sterne-Wertung. Ford will hier bei den Rückhaltesystemen nachbessern, um die Sicherheit zu erhöhen. 2025 soll nachgetestet werden.

Ford Capri

Der Ford Capri erbt sein Testergebnis vom VW-MEB-Plattformbruder Explorer und kommt entsprechend auf eine Fünf-Sterne-Wertung. Die Detailergebnisse sind analog deckungsgleich (siehe oben).

Mitsubishi ASX/Renault Captur

Auch hier vererben sich die nahezu baugleichen Brüder aus der Renault/Nissan/Mitsubishi-Allianz die Crashtest-Ergebnisse. Das bedeutet, beide erreichen eine Vier-Sterne-Wertung. Beim Interessenschutz werden 76 Prozent erreicht, bei der Kindersicherheit 80 Prozent und beim Fußgängerschutz 76 Prozent. Das Kapitel Sicherheitsausstattung spült eine 69-Prozent-Bewertung aufs Konto.

Renault 5 E-Tech/Alpine A290

Die baugleichen Elektrobrüder aus dem Renault-Konzern zeigen beim Insassenschutz leichte Schwächen. Hier erreicht das Duo nur 80 Prozent der möglichen Punkte, was zu einer entsprechenden Abwertung im Gesamtergebnis und final nur zu vier Sternen führt. Bei der Kindersicherheit notieren die Tester 80 Prozent, beim Fußgängerschutz 76 Prozent und bei den Sicherheitssystemen 68 Prozent. Alles jeweils auch keine überragenden Ergebnisse, aber durchaus auf Wettbewerbsniveau.

Audi A5

Leichte Schwächen beim Insassenschutz zeigte auch der Audi A5, dennoch reichte es in diesem Kriterium zu 87 Prozent und insgesamt zu einer Fünf-Sterne-Wertung. Das Kriterium Kindersicherheit schließt der Ingolstädter mit einer 88-Prozent-Bewertung ab, beim Fußgängerschutz wurden 78 Prozent notiert und bei der Sicherheitsausstattung 77 Prozent.

Deepal S07

Auf eine 95-Prozent-Bewertung beim Insassenschutz und damit insgesamt eine Fünf-Sterne-Wertung kam der chinesische Elektro-SUV Deepal S07. Abgerundet wird das gute Ergebnis durch eine 87-Prozent-Wertung bei der Kindersicherheit, 74 Prozent im Kriterium Fußgängerschutz sowie 77 Prozent bei der Sicherheitsausstattung.

Hyundai Santa Fe

Als Vertreter der großen SUV musste sich der Koreaner gleich zweimal dem Crashtest stellen – mit und ohne optionaler Sicherheitsausstattung. Die Basis-Version erzielte nur eine Vier-Sterne-Wertung, erst gegen Aufpreis werden daraus fünf Sterne. Beim Insassenschutz kommt der Santa Fe einheitlich auf eine 84-Prozent-Wertung, bei der Kindersicherheit auf 88 Prozent. Beim Fußgängerschutz und der Sicherheitsausstattung sorgt das Options-Paket für einen Sprung von 70 auf 77 Prozent, respektive von 69 auf 79 Prozent.

Leapmotor C10

Der über Stellantis in Europa vertriebene Elektro-SUV sichert sich mit einer 89-Prozent-Wertung bei der Insassensicherheit fünf Sterne in der Endabrechnung. Hinzu kommt eine 85-Prozent-Bewertung im Kriterium Kindersicherheit, 77 Prozent der Punkte beim Fußgängerschutz sowie eine 76-Prozent-Bewertung bei der Sicherheitsausstattung.

Lexus LBX

Eine Fünf-Sterne-Wertung erhält auch der kleine Lexus SUV-LBX, trotz leichter Schwächen beim Insassenschutz, der mit 82 Prozent bewertet wurde. Im Kapitel Kindersicherheit stehen dem Japaner 83 Prozent der Punkte zu Buche, beim Fußgängerschutz 79 Prozent und bei der Sicherheitsausstattung 76 Prozent.

Maxus eTerron 9

Fünf Sterne vergibt das EuroNCAP-Konsortium auch für den elektrisch angetriebenen Pick-up von Maxus. Der chinesische Lastesel sammelt beim Insassenschutz 91 Prozent der Punkte ein, bei der Kindersicherheit 85 Prozent und beim Fußgängerschutz 84 Prozent. Abgerundet wird das Ergebnis durch eine 83-Prozent-Wertung bei der Sicherheitsausstattung.

Mazda CX-80

Ein durchweg gelungenes Ergebnis liefert der CX-80-SUV von Mazda beim Crashtest ab. Eine 92-Prozent-Bewertung beim Insassenschutz, 88 Prozent der Punkte bei der Kindersicherheit, 84 Prozent der Punkte beim Fußgängerschutz sowie eine 79-Prozent-Bewertung bei der Sicherheitsausstattung summieren sich im Endergebnis zu einer Fünf-Sterne-Wertung.

MG ZS Hybrid

Nur auf ein Vier-Sterne-Ergebnis im Crashtest kommt der MG ZS Hybrid. Schwächen bei der Insassensicherheit führen nur zu einer 75-Prozent-Bewertung in diesem Kriterium. Die Kindersicherheit wurde mit 82 Prozent bewertet, der Fußgängerschutz mit 73 Prozent und die Sicherheitsausstattung mit 76 Prozent.

Mini Countryman

Für den kleinen britischen SUV vergibt EuroNCAP eine Fünf-Sterne-Wertung im Crashtest. Der Insassenschutz wurde mit 83 Prozent bewertet, die Kindersicherheit mit 87 Prozent und der Fußgängerschutz mit 73 Prozent. Abgerundet wird das Ergebnis mit einer 79-Prozent-Bewertung bei der Sicherheitsausstattung.

Porsche Macan E

Ein durchweg solides Crashtestergebnis liefert der elektrische Porsche Macan ab. In den Kriterien Insassenschutz und Kindersicherheit stehen jeweils 90 Prozent der Punkte zu Buche. Beim Fußgängerschutz kommt der SUV auf 83 Prozent, bei der Sicherheitsausstattung auf 78 Prozent.

Subaru Forester

Der japanische Allradler fährt beim EuroNCAP-Crashtest mit einer Fünf-Sterne-Wertung vom Hof. Das Ergebnis setzt sich aus einer 83-Prozent-Bewertung beim Insassenschutz, 89 Prozent der Punkte bei der Kindersicherheit, einer 86-Prozent-Bewertung beim Fußgängerschutz sowie 72 Prozent der Punkte bei der Sicherheitsausstattung zusammen.

Volvo EX30

Der kleine schwedische Elektro-SUV räumt beim Crashtest eine Fünf-Sterne-Wertung ab. Die setzt sich aus 88 Prozent der Punkte im Kriterium Insassensicherheit, einer 85-Prozent-Bewertung bei der Kindersicherheit, 79 Prozent der Punkte beim Fußgängerschutz sowie einer 89-Prozent-Bewertung bei der Sicherheitsausstattung zusammen.

Erweitertes Bewertungsschema seit 2023

Das europäische Sicherheitskonsortium EuroNCAP hat die Bewertungsanforderungen für seine Crashtests im Jahr 2023 weiter nachjustiert. Das aktualisierte Sicherheitsprotokoll umfasst neue Systeme zur Erkennung der Anwesenheit von Kindern im Auto, Spezifikationen für das Untertauchen von Fahrzeugen sowie die neuesten Technologien, die Motorradfahrer und andere gefährdete Verkehrsteilnehmer erkennen und darauf reagieren.

Zu den neu eingeführten Euro NCAP Active Safety-Szenarien gehören Car-to-Motorcycle, Car-to-Car Crossing, Car-to-Car Frontal, Dooring und Fahrer-Zustandsüberwachung. Um künftig die Fünf-Sterne-Bewertung von Euro NCAP zu erreichen, müssen Hersteller nun die anspruchsvollen Ziele dieses aktualisierten Testprotokolls erfüllen.