Der europäische Neuwagenmarkt legt im Oktober den dritten Monat in Folge zu. Mit 745.855 verkauften Pkw konnte das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um 12,2 Prozent gesteigert werden. Gemessen am Vor-Corona-Oktober 2019 fehlen dem Markt aber immer noch rund 290.000 Einheiten.
Auch die bisherige Jahresbilanz fällt trotz der letzten positiven Ergebnisse noch negativ aus. Mit 7.529.965 verkauften Neuwagen steht hier nach zehn Monaten ein Minus von 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Vergleichszeitraum in der Bilanz.
Zuwächse auf fast allen Märkten
Für das Oktober-Plus sorgen vor allem anziehende Verkäufe in den Volumenmärkten, aber auch zahlreiche kleine Märkte stehen deutlich im Plus. Der deutsche Markt legt um 16,8 Prozent auf 208.642 Neuwagen zu. Unsere französischen Nachbarn melden 124.981 verkaufte Neuwagen und ein Plus von 5,5 Prozent. In Italien liegt der Zuwachs bei 14,6 Prozent. Verkauft wurden hier 115.827 Neuwagen. Spanien kommt mit 65.966 Neuwagen auf einen Zuwachs um 11,7 Prozent. Satt aufwärts ging es auch im Ex-EU-Land Großbritannien. Hier sorgen 134.344 Pkw-Neuzulassungen für ein Plus von 26,4 Prozent.
Toyota etabliert sich als zweite Kraft
Die Marktführerschaft in Europa liegt unverändert beim Volkswagen-Konzern, der mit seinen Marken auf einen Marktanteil von 25,5 Prozent kommt. Die Stellantis-Gruppe folgt mit 19 Prozent vor der Renault-Familie mit 10,3 Prozent. VW als Marke behauptet mit einem Marktanteil von 11,4 Prozent ebenfalls die Marktführerschaft in der EU. Toyota etabliert sich mit 7,5 Prozent als zweite Kraft. Erst deutlich dahinter folgen Renault (5,9 %) und Peugeot (5,8 %). Mercedes liegt mit 5,6 Prozent knapp vor Audi (5,4 %) und BMW (5,3 %). Dicht dahinter folgt bereits Skoda (5,1 %). Kia mit 4,8 Prozent Marktanteil steht vor der Schwestermarke Hyundai sowie Ford, die beide auf 4,4 Prozent kommen. Auf den weiteren Rängen folgen Dacia (4,3 %), Fiat und Opel (jeweils 3,7 %), Citroen (3,2 %) und Seat (2,9 %) sowie Volvo (2,4 %).