M-Sport Panda 4x4: Dieses Bärchen hat Reißzähne

M-Sport Fiat Panda 4x4
:
Dieses Bärchen hat Reißzähne

© M-Sport 14 Bilder

Das kommt dabei heraus, wenn man einer auf Rallye-Fahrzeuge spezialisierten Firma beim Umbau eines Fiat Panda 4x4 nahezu freie Hand lässt.

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Der Wunsch, den ein Kunde an die britische Firma M-Sport herangetragen hatte, war klar formuliert. Baut mir aus meinem Fiat Panda 4x4 der ersten Generation ein echtes und einmaliges Rallye-Auto. Wer M-Sport kennt, hätte sich da bereits denken können, was am Ende dabei herauskommt.

Der ultimative Renn-Panda by M-Sport im Video 3:51 Min.

Panda mit Fiesta-Rallye-Technik

M-Sport ist bekannt für seine Ford Fiesta-Umbauten für die Rallye-Weltmeisterschaft und auch für seine GT3-Renner rund um den Bentley Continental. Bei M-Sport weiß man also, was es braucht, um ein schnelles Auto zu bauen. Ziemlich zeitig war klar, dass aus der Panda-Technik nie und nimmer ein Rallye-Bolide wird. M-Sport entschied sich also für Plan B und baute den Panda-Look rund um die bewährte Rallye-Technik des Ford Fiesta R5.

Damit die schlanke Panda-Karosserie auf das Fiesta-Chassis passt, wurde sie um satte 36 Zentimeter verbreitert. Damit die Proportionen des italienischen Kleinwagens einigermaßen erhalten bleiben, floss der größte Teil des Breitenwachstums in weit ausufernde Radläufe. Netter Nebenaspekt: der Panda 4x4 wirkt so optisch wie ein Modell aus der legendären Gruppe B-Ära.

Bärchen mit 300 PS

© M-Sport

Der Fiesta-Turbo-Motor liefert 300 PS und 450 Nm.

Bei der Antriebstechnik kommt der bewährte Fiesta-R5-Antriebsstrang zum Einsatz. Den Platz im Bug beansprucht so ein 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbo-Motor, der rund 300 PS und 450 Nm Drehmoment auf das sequenzielle Sadev-Fünfgangetriebe und die Differenziale an beiden angetriebenen Achsen wuchtet. Im ausgeräumten Innenraum dominiert ein Überrollkäfig nach FIA-Homologation. Pilot und Beifahrer fixieren Sechs-Punkt-Gurte in den Rennsitzschalen. Das Multifunktionsdisplay vor dem Fahrer ist dem ursprünglichen Panda-Cockpit nachempfunden. Den Platz der Rückbank nimmt ein Reserverad ein. Besonders stolz sind die Macher von M-Sport auf den geprägten Panda 4x4-Schriftzug auf der Heckklappe.

Der Panda 4x4 soll aber nicht der letzte seiner Art sein. M-Sport will mit einer neuen Abteilung (SV für Special Vehicles) auch künftig individuelle Umbauten nach Kundenwunsch übernehmen. Den Panda 4x4 wird es aber kein zweites Mal geben.

Fazit

M-Sport baut auf Kundenwunsch einen Fiat Panda 4x4 rund um die bewährte Rallye-Technik eines Ford Fiesta R5. Das Ergebnis: Ein Breitbau-Panda im Gruppe B-Look mit 300 PS.

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