Der Lada Niva (VAZ 2121) zählt ebenso wie die G-Klasse von Mercedes-Benz zu den polarisierendsten Geländewagen auf dem Fahrzeugmarkt. Der eine ist robust, zäh, karg und günstig. Der andere luxuriös, aber eben auch robust und zäh. Nun hat sich Amateur-Automobil-Designer Aleksandr Isaev die Mühe gemacht, beide Offroad-Fahrzeuge zu einem sehenswerten Hybriden zu verschmelzen: dem G-Niva 2020.
Anstatt die gewaltigen Außenabmessungen der G-Klasse zu nutzen, entschied sich der Designer für die kompakten Abmessungen des Ladas. Von vorn fallen die viereckigen LED-Frontscheinwerfer und der Stern in der Front auf. Oberhalb der Frontscheinwerfer sind die Niva-typischen rechteckigen Blinkerleuchten zu sehen. Um in puncto Blinker die Gene der G-Klasse nicht ganz zu vernachlässigen, finden sich – etwas weiter als üblich nach hinten gen Windschutzscheibe positioniert – die G-Klasse-Blinkerleuchten.

Ein gelungener Mix aus beiden Legenden
Bei der Heckansicht haben sich die Gene des Ladas durchgesetzt. Die große Heckscheibe und die schmalen Rückleuchten kommen durchaus bekannt vor. Das Besondere an dem G-Niva 2020 ist jedoch seine Dach- und Fensterkonstruktion. Einem Targa gleich lässt sich offenbar das Dach in zwei großen Teilen abnehmen, sodass lediglich noch eine Mittelstrebe verbleibt. Auf eine B-Säule hat der Designer komplett verzichtet.
Im Interieur, speziell beim Cockpit, zeigen sich große Anlehnungen an den ersten Niva aus dem Jahr 1976. Da wären das Lenkrad mit einem breiten, von links nach rechts reichenden Mittel-Balken und die beiden großen Rundinstrumente, die von weiteren kleineren umgeben sind. Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass die Instrumententafel komplett digital ausgeführt ist. Und auch die beiden Lufteinlässe oberhalb des Armaturenbrettes erinnern an den Lada Niva.
Anders sieht es auf der Beifahrerseite aus. Hier hat sich der Designer an der G-Klasse orientiert und sogar den Haltegriff übernommen. Zugleich finden sich auch die beiden äußeren Lufteinlässe der G-Klasse in dem G-Niva 2020 wieder.