Ein V6 bei Ferrari, Plug-in-Hybrid. Nur ein Steuersparmodell für Firmenwagen? Nein, auch ein Beschwichtigungsopfer. Es soll den Zeitgeistzorn der Umweltbewegten mildern – auf flache schnelle Verbrenner, gefahren von alten weißen Männern. Im Vergleich zum Vorgängermodell F8 Tributo mit Biturbo-V8 besteht das Opfer in zwei Zylindern, was andererseits bei den bewegten Massen sowie der inneren Reibung spart, zudem bei Baulänge und Gewicht. Ein kleiner, leichter Mittelmotor-Zweisitzer also, vielleicht sogar günstig?
Ferrari 296 GTB im Test : 830-Hybrid-PS für die Hinterachse
Dem Basis-Supersportler von Ferrari müssen sechs Zylinder reichen. Ist der 296 GTB deshalb günstiger als sein Vorgänger mit V8? Wohl kaum, denn der Neue liefert dank Elektro-Unterstützung 830 PS – an Leistung wurde nicht gespart.

Foto: Achim Hartmann