L’Epée 1839 Time Fast II Chrome mit V8

L’Epée 1839 Time Fast II Chrome
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Dieses Auto ist eine Uhr mit V8-Motor

L’Epée Time Fast II Chrome © L’Epée 1839 9 Bilder

L’Epée 1839 stellt komplizierte Uhren her, die teilweise wie Autos aussehen. Bei der Time Fast II Chrome funktionieren Motor, Schaltung und Lenkrad.

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Der Schweizer Uhrenhersteller L’Epée 1839 hat sich auf besondere Uhren in Form von Ruderbooten, Propeller-Flugzeugen oder Autos spezialisiert. Mit seiner neuesten Uhr, der Time Fast II Chrome, möchte L’Epée die Zeit der chromglänzenden Rennwagen aus den 1960er-Jahren wieder aufleben lassen. Bei den in Handarbeit gefertigten Uhren-Skulpturen sind viele technische Details eines Autos sichtbar – sie alle funktionieren.

Als stilistische Vorbilder der Time Fast II Chrome nennt L’Epée den Ferrari 250 Testarossa und den Lamborghini Miura. Der Fahrzeugkörper besteht aus poliertem Aluminium. Auf den filigranen Zwölf-Speichen-Rädern sind Gummireifen aufgezogen. Für eine möglichst authentische Verformung bei Druck sind die Reifen mit einem Spezialschaum gefüllt. Das Dreispeichen-Sportlenkrad ist mit echtem Holz verkleidet – mit dem Steuer stellt der Nutzer die Uhrzeit ein. Große Teile des Uhrwerks sind sichtbar: Dort, wo der Zweisitzer seine Sitze hätte, drehen sich fein ineinander greifende Zahnräder. Der links im Auto sitzende Fahrer ist durch eine kleine mundgeblasene Glaskuppel angedeutet, die einen Rennhelm symbolisiert. Unter der Kuppel arbeitet die 2,5-Hertz-Hemmung.

© L’Epée 1839

Die Glaskuppel symbolisiert den Rennhelm des Fahrers, pro Rad sind zwölf kleine Speichen montiert.

Mechanische Motor-Animation

Eine Fronthaube gibt es nicht, schließlich sitzen im Motorraum die beiden Anzeigen für die Stunden und die Minuten – sie sind den Filtern von Doppel-Vergasern nachempfunden. Unter dem Doppel-Vergaser sitzt ein kleiner V8-Motor – beim Drehen des Zündschlüssels startet eine Animation, bei der sich die Kolben realistisch bewegen. Ihre Energie bezieht die Animation aus dem Federspeicher der Uhr. Mit dem Schalthebel wechselt der Nutzer zwischen der Möglichkeit, die Kolben mit dem Zündschlüssel zu bewegen und dem Uhraufzug. Dieser erfolgt durch ein Rückwärtsziehen des Autos – ähnlich wie bei Spielzeugautos mit ebenfalls Rückzugmotor genanntem Federwerk-Motor. Die Gangreserve beträgt acht Tage.

© Buben&Zörweg
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Auf Fotos wirkt die Uhr vielleicht kleiner als sie ist: Sie ist 45 Zentimeter lang, 19 Zentimeter breit und zwölf Zentimeter hoch. Dank der hauptsächlich verwendeten Materialien wie palladiumbeschichtetem Messing und poliertem Edelstahl bringt sie 4,7 Kilogramm auf die Waage.

L’Epée baut 99 Exemplare der Time-Fast-II-Chrome-Uhr. Ein Exemplar kostet ohne Steuern 43.500 Schweizer Franken – inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer beträgt der Preis in Deutschland dann 53.103 Euro.

Fazit

Diese Uhr in Form eines Rennwagens aus den 1960er-Jahren ist ein mechanisches Kunstwerk, das sich fast über einen halben Meter Länge erstreckt. Wer elegante Karosserien und klassische Mechanik mag, kann sich an der Time Fast II Chrome des Schweizer Herstellers L’Epée 1839 kaum sattsehen: Die Einstellung der Uhrzeit erfolgt über das Lenkrad, im Innenraum greifen auf langen Wellen sitzende Zahnräder ineinander und die Zeitanzeige erfolgt über zwei Scheiben, die den Luftfiltern von Doppelvergasern nachempfunden sind. Wer mag, stellt mit dem Schalthebel den Animationsmodus ein – dann bewegen sich die Kolben des Modell-V8 in realistischer Reihenfolge.

L’Epée baut nur 99 Time-Fast-II-Chrome-Uhren, jede einzelne wiegt 4,7 Kilogramm und kostet inklusive der deutschen Mehrwertsteuer 53.103 Euro.

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