Mit den runden Scheinwerfer-Augen blickt der kleine Transporter freundlich in die Welt. Selbst dann, wenn er schwere Aufgaben erfüllt. Das Lichterpaar gehört zum Prototypen Honda AWV (Autnomous Work Vehicle, autonom fahrendes Arbeitsfahrzeug). Erstmals vorgestellt wurde das Konzept auf der CES (Consumer Electronics Show) im Januar 2018. Jetzt waren erste Exemplare im Rahmen einer Testfahrt unterwegs.
Mit einer Nutzlast von knapp 400 Kilogramm soll der elektrisch angetriebene Lastenträger Güter und Waren transportieren. Aber auch ein Einsatz als Bergungs- oder Rettungsfahrzeugen ist denkbar. Neben der autonomen Fahrfunktion mithilfe von Radarsensoren, Lidar-Technologie und GPS-Ortung lässt sich der Roboter-Transporter auch fernsteuern.
45 Kilometer Reichweite
Die Reichweite wird, ohne Nennung einer Akku-Speicherkapazität, mit 45 Kilometern angegeben. Am amerikanischen 120-V-Netz (dort wurde der AWV präsentiert) soll das 750 Kilogramm schwere Gefährt dann in rund sechs Stunden wieder aufgeladen werden können.
Konkrete Pläne für eine Serienproduktion des AWV hat Honda nicht kommuniziert. Die Tests mit den Robo-Lastern im Kleinformat dürften aber helfen, Technologien zum autonomen Fahren weiterzuentwickeln.