Autonome Kühltasche: Bier-Roboter Heineken B.O.T.

Autonomer Bier-Roboter Heineken B.O.T.
:
Diese Bier-Kühltasche verfolgt Dich

Heineken B.O.T. © Heineken 5 Bilder

Heineken stellt ein kleines autonomes Fahrzeug vor, das gekühltes Bier transportiert. Damit hat das Schleppen von Kühlboxen ein Ende.

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Eine Kühlbox kann ganz schön unhandlich sein – und voll beladen ist sie auch noch schwer. Deshalb gibt es Exemplare mit Rädern – dann kann man die Box wenigstens wie einen Rollkoffer hinter sich herziehen. Die niederländische Brauerei Heineken fährt jetzt eine Entwicklungsstufe weiter und stellt mit dem B.O.T. einen kleinen autonomen Bier-Roboter vor. Der "Beer Outdoor Transporter" folgt seinem Besitzer oder bringt selbständig gekühltes Bier.

Heineken B.O.T – der autonome Biertransporter im Video 48 Sek.

Mit Ortungs-Hightech

Um sich zurechtzufinden, ist die fahrende Kühlbox im Heineken-Outfit mit einem Lidar-System ausgerüstet (Light detection and ranging: System zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung). In Kombination mit einer Steuerung durch KI-Algorithmen (KI: künstliche Intelligenz) kann der B.O.T. so innerhalb und außerhalb von Gebäuden navigieren. Dabei soll er auch nicht ins Wasser plumpsen, wenn er mal ein paar Bier an den Pool bringt. Und dank seines Bewegungssensors folgt er einer Person auf Schritt und Tritt. Außerdem kann der B.O.T. sprechen – so fragt er beispielsweise, ob er ein Bier bringen darf.

© Heineken

Der Heineken B.O.T. versteht Befehl-Gesten und kann beispielsweise Personen verfolgen.

Dreiachsiger Rover

Obwohl das Roboterfahrzeug kurz ist, ist es mit drei Achsen ausgerüstet. Die vordere Achse hat eine deutlich größere Spurbreite als die beiden hinteren Achsen und auf ihr sind auch deutlich größere Räder montiert. Der ein wenig an einen Mond- oder Mars-Rover erinnernde B.O.T. fasst in seinem Kühlfach bis zu zwölf 0,33-Liter-Dosen – geht es nach Heineken, handelt es sich dabei natürlich um Bierdosen. Voll beladen soll er auch mit sehr leichten Steigungen und Offroad-Untergründen, wie beispielsweise Rasen, zurechtkommen.

Wie lange die Batterie des B.O.T. durchhält, hat Heineken noch nicht bekanntgegeben.

© Heineken

Bis zu zwölf 0,33-Liter-Dosen passen ins Kühlfach des Heineken B.O.T.

Verteilung per Losverfahren

Den Roboter können Interessierte nicht einfach kaufen – Heineken verlost ihn am 1. Juli. An der Verlosung können nur US-Bürger teilnehmen, die älter als 21 Jahre und somit auch nach dem Recht der US-Bundesstaaten Mississippi und Pennsylvania sowie des US-Außengebiets Puerto Rico volljährig sind (in sämtlichen anderen US-Bundesstaaten beginnt die Volljährigkeit mit Vollendung des 18. oder 19. Lebensjahres). Heineken verlost nur "sehr wenige" B.O.T.s – wie viele genau, verrät der Bierbrauer nicht. Einen späteren Verkauf hat der Konzern nicht geplant, allerdings soll der Roboter weiterhin zu Promotions-Zwecken zum Einsatz kommen.

Fazit

Der Heineken B.O.T. ist eine autonom fahrende Bier-Kühltasche – wenn der kleine Getränke-Transporter über die Wiese rollt, sollte allein das schon für Gesprächsstoff und gute Laune sorgen. Außerdem kann der Roboter dank Bewegungsmelder Personen verfolgen, womit das Ziehen oder gar Schleppen einer Kühltasche entfällt.

Technische Informationen zu Reichweite oder Batterie-Kapazität gibt Heineken aktuell noch nicht preis. Und kaufen kann den B.O.T. auch niemand: Der Bierbrauer verlost eine zwar kleine, aber unbekannte Anzahl über seine Website – für die Verlosung sind nur US-Amerikaner zugelassen. Wer also einen B.O.T. haben möchte, muss auf ebay-Angebote der Gewinner hoffen und wahrscheinlich hohe Preise bezahlen.

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