VW-Standort Salzgitter: Batteriezellfertigung ab 2024

Volkswagen investiert in eigene Gigafactory
Batteriezellfertigung ab 2024

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VW ID.3 1st
Foto: Volkswagen

Volkswagen investiert weiter in die gemeinsam mit das Gemeinsschaftsunternehmen mit dem schwedischen Batteriespezialisten Northvolt AB. Am Standort Salzgitter übernimmt der Autokonzern den Bau von Gebäuden und Infrastruktur für die geplante Batteriefabrik mit dem Projektnamen "Northvolt Zwei".

450 Millionen Euro veranschlagt Volkswagen für die Baumaßnahmen. Die fertige Fabrikanlage soll dann vom Joint Venture angemietet werden. Anfang 2024 wird, den aktuellen Planungen zufolge, die Produktion von Batteriezellen anlaufen. Zu Beginn soll die Kapazität bei 16 Gigawattstunden im Jahr liegen. Das entspricht den Akkus für 333.333 ID.3 mit der Standardbatterie von 48 kWh.

Elektrooffensive beginnt mit dem ID.3

Dr. Stefan Sommer, Volkswagen Konzernvorstand für Komponente und Beschaffung, erklärt die Strategie: "Wir richten den Volkswagen Konzern beim zentralen Zukunftsthema Batterie strategisch optimal aus. Neben einer sehr guten Absicherung durch externe Lieferanten bauen wir konsequent weitere Kapazitäten auf."

In diesem Jahr beginnt mit dem VW ID.3 die Offensive mit Elektroautos auf Basis des MEB (Modularer Elektro-Baukasten) von VW und den Schwestermarken im Konzern. Kurz nach dem ID.3 stehen das SUV-Modell ID.4, der Skoda Enyaq und der Seat el-Born in den Startlöchern, Audi bringt den Q4 e-tron.

Durch Verträge mit den großen Batterieherstellern CATL, LG Chem, Samsung und SKI und der Konzern breit aufgestellt, sichert sich mit der eigenen Zellfertigung aber zusätzlich ab.