Koenigsegg CCXR: Werks-Testwagen mit 1.018 PS zu verkaufen

Koenigsegg CCXR Coupé mit 1.018 PS
:
Testwagen von Koenigsegg zu verkaufen

Koenigsegg CCXR CoupŽ © Bonhams 22 Bilder

Das Auktionshaus Bonhams versteigert ein Original-Werksauto von Koenigsegg – den legendären CCXR mit der Nummer 7031.

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Christian von Koenigsegg hat mit seiner Marke eine der exklusivsten Sportwagen-Manufakturen der Welt geschaffen. Die extremen Supersportwagen sieht man auf der Straße ebenso selten wie bei öffentlichen Auktionen. Jetzt taucht dieses Topmodell der CC X-Baureihe beim Auktionshaus Bonhams auf – eine von höchstens zwei Dutzend CCXR-Varianten. Und es handelt sich sogar um einen Original-Werkstestwagen aus erster Hand. Am 12. Dezember 2024 fällt der Hammer für den Zuschlag.

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Werks-Testwagen aus erster Hand

Das Auto mit der Fahrgestellnummer "YT9M2G0V8H5007031" (kurz: 7031) dürfte bei seinem ersten Erscheinen im Jahr 2006 noch kein vollständig spezifizierter CCX gewesen sein, sondern eher ein weiterentwickelter CCR/CCX-Prototyp. Das erste Serienfahrzeug ("7030" war der Prototyp) mit besagter "7031"-FIN wurde neu vom damaligen Hauptanteilseigner von Koenigsegg Automotive, Bård Eker, gekauft, der im Laufe der Jahre mehrere Koenigsegg-Exemplare besessen hat.

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"Das Unternehmen wollte das Auto so schnell wie möglich auf die Straße bringen," heißt es bei Bonhams. Um das Test- und Homologationsprogramm zu unterstützen, bedurfte es einer frühzeitigen Anmeldung bei einem Test des Europäischen Testinstituts in Barcelona. So konnten die restlichen Serienmodelle schneller ausgeliefert werden. Um die Testanforderungen zu erfüllen (vor der Anmeldung musste eine bestimmte Strecke zurückgelegt werden), war das Auto bereits 18.698 Kilometer unterwegs.

Im Werk gelagert

Seine Verwendung als Test- und Zertifizierungsauto würde auch erklären, warum "7031" so lange nicht öffentlich zu sehen war. Denn sowohl die Tests als auch die Zertifizierungen wurden stets im Geheimen durchgeführt. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass "7031" fast sechs Jahre lang zu Testzwecken verwendet wurde, sondern naheliegender, dass es nach Abschluss der Tests und Zertifizierung im Werk gelagert wurde.

Für diesen CCX wurde eine eher ungewöhnliche Farbe gewählt: Satin Black. Die Modellplaketten an den Seiten kamen später hinzu. Der Frontsplitter und die Seitenschweller sind nicht mit klar lackiertem Carbon versehen wie bei den meisten CCX, sondern in Silber, wie man es oft beim CCR sieht. Zudem sind die Scheibenwaschdüsen anders als bei anderen Modellen positioniert. Die verschiedenen Lüftungsschlitze hinter den vorderen Radkästen sind ebenso einzigartig.

Trister Innenraum, aber 1.018 PS

Im Innenraum dominiert die Farbe Grau. So sieht man verbreitet dunkelgraues Leder, aber auch einige hellgraue Alcantara-Akzente an den Sitzen. Der obere Teil der Mittelkonsole ist mit dunkelgrauem Leder verkleidet, während die Oberseite des Armaturenbretts aus klar lackiertem Carbon besteht. Dieser Koenigsegg hat das ältere Stack-Instrumentencluster, wie es beim CC8S, beim CCR und bei den frühen CCX-Modellen bis zum Chassis "7048" verwendet wurde.

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Alle Wartungen wurden von Koenigsegg und Eker Performance durchgeführt. Auch auf Veranstaltungen tauchte der Wagen immer wieder auf – darunter Kunden-Events von Koenigsegg in den Jahren 2016 und 2017 sowie interne Veranstaltungen mit Hydrolift/Eker in Norwegen. 2014 wurde "7031" einem umfassenden Umbau auf die heutige "R"-Spezifikation (1.018 PS) unterzogen. Zum Auto gehört Folgendes:

  • Originales Benutzerhandbuch
  • Radmutternwerkzeug
  • Dachverriegelungswerkzeug
  • CTEC-Ladegerät mit Koenigsegg-Tasche
  • Abschlepphaken
  • Abdeckungen für Dachpaneel und Auto

Versteigert wird der Koenigsegg im Rahmen des "Bond Street Sale" am 12. Dezember 2024 in London. Erste Schätzungen gehen davon aus, dass dieser Koenigsegg CCXR für 1,7 bis 2,2 Millionen Euro den Besitzer wechseln könnte.

Fazit

Am 12. Dezember 2024 bietet sich die seltene Gelegenheit, einen Koenigsegg CCXR zu ersteigern. Der Wagen mit der Chassisnummer "7031" ist ein Werkstestwagen aus erster Hand und dürfte für rund zwei Millionen Euro verkauft werden.

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