Oldtimer-Wertzuwachs: Golf GTI und 323i vor Porsche 911

Oldtimer-Wertentwicklung 2003 bis 2023
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Schlägt der Golf GTI den Porsche 911?

20 Jahre ams.de Oldtimer-Preisentwicklung Aufmacher VW Golf I GTI © Jörg Künstle/Patrick Lang 20 Bilder

Golf GTI, BMW 323i und Porsche 911 waren 2003 viel billiger als heute. Wie stark die Werte von 2003 bis 2023 gestiegen sind, zeigen zehn beliebte Oldtimer.

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Wer 2003 einen Golf I GTI kaufte, hat das Richtige getan: Der Kompakte ist heute siebenmal so viel wert wie vor 20 Jahren. Besitzer eines BMW 323i können sich über eine ähnlich kräftige Wertentwicklung freuen.

Prozentual gesehen hängen BMW und Golf den Porsche 911 ab. Doch der startete 2003 von einem höheren Niveau: 32.000 Euro war ein 911 S 2.4 vor 20 Jahren wert. Heute kostet das gleiche Auto 133.000 Euro. Das entspricht dem Vierfachen. Ähnlich stark stieg der Wert eines VW T1 Samba: von 18.200 auf 85.000 Euro.

Mercedes 190: plus 272,7%

Ermittelt hat die Zahlen Classic-Analytics für Autos in Zustand 2. Die ausgewählten Modelle gehören zu den populärsten Klassikern in Deutschland und sind in der Preisliste der Motor Klassik zu finden. Nicht jeder davon war im Gründungsjahr von auto-motor-und-sport.de schon ein Oldtimer mit dem offiziellen Status eines H-Kennzeichens. Der Mercedes 190 zum Beispiel ging 2003 noch fast als Gebrauchter durch, wenn es ein Exemplar aus dem letzten Baujahr 1993 war. Auch ein Mercedes W 123 war damals noch ein günstiger Youngtimer, der manchmal eher aufgefahren als aufgehoben wurde. Mit dem Tempo seines sanft, aber stetig beschleunigenden OM 616 legte der 240 D an Wert zu, ohne außer Sicht zu geraten: Statt 4.200 ist solch ein bürgerlicher Benz heute 10.700 Euro wert.

© Arturo Rivas
Oldtimer-Bestand in Deutschland 2023 Erstmals mehr als 700.000 Oldtimer zugelassen

Angemessen, wenn man bedenkt, dass ein Auto in 20 Jahren Geld kostet. Da ist die ein oder andere Reparatur und manchmal auch eine komplette Restaurierung fällig. Garagengold? In dieser Preislage eher nicht, auch wenn eine Wertsteigerung von 254,75 Prozent eindrucksvoll aussieht.

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Überholt wurde der W 123 vom jüngeren 190 E. Dessen Wertsteigerung zeigt, dass auch Autos mit Kunststoffstoßfängern und aerodynamischer Karosserie inzwischen in der Klassikerszene ankommen.

Fazit

Als Mercedes 1982 den Baby-Benz vorstellte, war der jüngste Strich-Acht sechs Jahre alt. Genauso alt wie die jüngste Mercedes E-Klasse der Baureihe W 212 heute.

Ob ein W212 wertvoll wird? Das wird die Zeit zeigen.

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