Papamobil: Papst fährt zum ersten Mal Nissan

Nissan NP300 (Navara)
Papst fährt auf Diesel-Pickup über Mauritius

Nissan NP300 Popemobile, Papst, Papamobil
Foto: ABC Group of Companies

Da staunten die tausenden Zuschauer auf der Trauminsel Mauritius nicht schlecht, als Papst Franziskus auf der Ladefläche eines Pickups an ihnen vorbeifuhr. Noch überraschter dürften allerdings Fans des Autoherstellers Nissan gewesen sein. Denn das aktuellste Papamobil des 266. Papstes ist ein Nissan NP300 mit dem typischen Kennzeichen „SCV1“ (Status Civitatis Vaticanae). Dieser in Deutschland besser unter dem Namen Navara bekannte Diesel-Geländewagen ist der erste Nissan überhaupt, der zum Papamobil umgebaut worden ist.

Seit 1965 setzt die römisch-katholische Kirche speziell für den Papst umgebaute Fahrzeuge ein. Bislang hatten mehrere Hersteller wie Renault, Fiat, Mercedes oder Chrysler die Chance, dem Papst eines ihrer Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Nun war offensichtlich der japanische Hersteller an der Reihe. Genauer gesagt durfte die mauretanische Dependance von ABC Coachworks den Umbau des von ABC Motors bereitgestellten Fahrzeugs gestalten. Das Fahrzeug verbleibt nach dem Besuch des Papstes dauerhaft auf der Insel und wird ausgestellt.

Nissan NP300 Popemobile, Papst, Papamobil
ABC Group of Companies

Das normalerweise auf den Bau von Reisebussen und den Umbau von Polizei- und Krankenwagen spezialisierte Unternehmen benötigte drei Monate für den Umbau des Pickups. ABC Motors ist seit 34 Jahren auf Mauritius ansässig und seit 19 Jahren – mit Ausnahme von zwei Jahren – Marktführer. ABC Motors ist eine Tochtergesellschaft der ABC Group, die 1931 von Sir Jean Etienne Moilin Ah-Chuen gegründet wurde. Die Gruppe beschäftigt auf Mauritius mehr als 1.400 Mitarbeiter.