Subaru E-Boxer: Hybrid-Modelle kommen auch nach Europa

Subaru E-Boxer
Hybrid-Modelle kommen auch nach Europa

Auto Salon Genf 2019
Subaru E-Boxer
Foto: Subaru

Auf der L.A. Autoshow wurde im Herbst 2018 der Crosstrek (in Europa als XV im Angebot) Hybrid mit dem Zusatznamen StarDrive präsentiert. Der setzt auf einen Zweiliter-Benziner in Boxer-Bauweise in Kombination mit zwei Elektromotoren. Der erste Elektromotor ist ein integrierter Starter-Generator, der genauso wie der zweite Elektromotor für den Direktantrieb ins CVT-Getriebe eingebaut wurde. Erhalten bleibt dabei der typische permanente Subaru-Allradantrieb. Der Verbrenner soll 137 PS und 182 Nm liefern. Für den direkt antreibenden Elektromotor werden 118 PS und 202 Nm genannt. Die Gesamtleistung wird auf rund 150 PS beziffert.

Subaru E-Boxer
Subaru

Als Energiespeicher dient eine 8,8 kWh große Lithium-Ionen-Batterie unter dem Kofferraumboden. Als rein elektrische Reichweite werden 27 Kilometer genannt. Nachgeladen werden kann die Batterie durch den Starter-Generator oder an der Steckdose innerhalb von zwei Stunden.

2/2019, Subaru Forester e-Boxer
Subaru

E-Boxer als Vollhybrid

Die Modellbezeichnung e-Boxer nutzt Subaru in Japan für eine elektrifizierte Version des Forester. Dabei handelt es sich im einen Vollhybriden, den Subaru in Japan bereits Ende 2018 auf dem japanischen Heimatmarkt vorgestellt hat. Auch hier ist ein zwei Liter großer Vierzylinder-Boxermotor die Basis des elektrifizierten Antriebsstrangs.

Die Leistung des Hybridsystems soll im Vergleich zum reinen Benziner kaum steigen, die elektrische Unterstützung wird aber das Drehmoment spürbar steigern. Für die japanische Version des Subaru Forester E-Boxer wurden 156 PS Systemleistung und 254 Nm maximales Drehmoment genannt.

Auf dem europäischen Markt wird Subaru den Forester und den XV als E-Boxer-Variante anbieten. Marktstart ist im herbst 2019, Preise wurden noch nicht genannt.