In Anlehnung an den Fiat 126, der von 1972 bis 2000 als Nachfolger des Fiat Nuova 500 gebaut wurde, stellt MA-DE aus dem italienischen Como seine Interpretation eines modernen Kleinstwagen mit Elektroantrieb vor. Dazu orientieren sie sich am Design des 126 mit der flachen Front und den eckigen Scheinwerfern. Sie nehmen dessen steil stehenden Windschutzscheibe ebenso auf, wie die waagerechte Motorhaube und adaptieren die filigrane Fahrgastzelle.
126er-Zitate in jeder Perspektive
Die Außenspiegel samt Blinkern sitzen an feinen Bügeln auf der Fensterbrüstung. Starke Sicken prägen wie beim Vorgänger die Seitenansicht. Lediglich der Tankdeckel fehlt. Allerdings strecken die Italiener das Modell in die Länge, stellen die großen Räder mehr in die Ecken und kehren erst am Heck wieder zum Urvater zurück, in dem sie eine flächige Scheibe und kleine Heckleuchten applizieren.

Leider lässt uns MA-DE nicht in den Innenraum blicken und auch über den Antriebsstrang hüllen sie einen Mantel des Schweigens. Wir könnten uns eine kleine Akkueinheit mit rund 200 Kilometer Reichweite im Kofferraum und einen E-Motor für die hintere Achse vorstellen. Unter der Fronthaube wäre dann, wie beim 23 PS starken Vorgänger, noch Platz fürs Gepäck.