Ist von einem Cup-Modell die Rede, denkt der Autofan schnell an gestraffte Fahrwerke, gesteigerte Leistung und geschasste Rückbänke. Und während imaginär bereits der Helm übergestreift wird, holen wir Sie wieder in die Realität zurück, denn das neuste Cup-Modell von Cupra ist lediglich ein umdekoriertes Serienmodell ohne gesteigerte Rennstreckentauglichkeit. Wobei – nicht ganz. Immerhin beinhaltet der mindestens 46.670 Euro teure Cupra Leon VZ Cup ambitioniert-sportliche Schalensitze, die auf dem Rundkurs tatsächlich einen Mehrwert darstellen.

Kein Heckspoiler für den Kombi
Das Ausstattungspaket bietet Cupra für die Leon-Varianten 2.0 TSI mit 300 PS (ab 47.160 Euro) und 1.4 e-Hybrid mit 245 PS (ab 46.670 Euro) an. Wer wenigstens 48.675 Euro hinlegt, erhält die VZ Cup-Ausstattung auch am Allrad-Sportstourer, muss mit der Wahl der Kombi-Karosserie allerdings auf den Carbon-Heckspoiler verzichten, den das Schrägheck-Modell an der Dachkante trägt. Ansonsten gleichen sich die Upgrades bei der ST- und Standard-Ausführung.
Äußerlich gibt sich der Cupra Leon durch die serienmäßig angebrachten 19-Zöller "Exclusive II Black & Copper" und ausgestellte Seitenschweller in dunklem Aluminium als VZ Cup zu erkennen. Drinnen sorgen das erwähnte Schalen-Gestühl, ein Sportlenkrad und ein Armaturenträger in schwarzer Lederoptik für Abgrenzung zu den Modellgeschwistern. Fahrdynamisch relevante Extras wie eine gesonderte Fahrwerksabstimmung oder zusätzliche Fahrmodi beinhaltet die Version trotz ihres sportlichen Namens nicht. Eine Limitierung des Ausstattungspakets ist nicht vorgesehen. Der Leon ist ab sofort als VZ Cup im Cupra-Online-Konfigurator aufgeführt und kann bestellt werden. Wirklich exklusiv sind übrigens nur die Schalensitze und der Heckspoiler. Wer darauf verzichten kann, hat mit den Options-Felgen (1.070 Euro), den Alu-Schwellern (400 Euro) und dem Sportlenkrad (765 Euro plus 970 Euro für das große Navi) mit einer selbst vorgenommenen Konfiguration 2.665 Euro gegenüber dem VZ Cup gespart.