Alpina sagt Nein zum Vorderradantrieb

Alpina sagt Nein zum Vorderradantrieb
Zu wenig Marge, zu viel Aufwand

Alpina B8 4.6
Foto: Achim Hartmann

Nachdem BMW schon beim 2er verschiedene Versionen mit Vorderradantrieb an den Start gebracht hat, folgt nun der neue 1er, der auf der UKL-Plattform mit Frontantrieb aufbaut. Im Gespräch mit der niederländischen Website „Autovisie“ erklärte Alpina-CEO Andreas Bovensiepen deutlich, dass man Alpina-Varianten dieser Modell keinerlei Interesse habe.

Neue Getriebe, andere Motoren

Schon bisher habe Alpina nie BMW-Modelle unterhalb der 3er-Baureihe im Programm gehabt. Man habe weder die Kapazitäten in der Entwicklung und in der Fertigung um in dieses Segment einzusteigen, noch seien die möglichen Margen lukrativ. Dazu komme, dass die Frontantriebsmodelle auf ganz andere Komponentenlieferanten setzen. Die Getriebe beispielsweise stammen vom japanischen Zulieferer Aisin. Alpina kooperiert aber schon seit Jahren mit dem BMW-Zulieferer ZF für seine Getriebeadaptionen. Auch seien die im neuen 1er verbauten Vierzylinder-Motoren nicht über verschiedene Baureihen hinweg sinnvoll einsetzbar, anders als die bislang verbauten Alpina-Triebwerke.