Rennanalyse 24h Nürburgring 2024: BMW-Protest

Rennanalyse 24h Nürburgring 2024
Warum gab es einen Protest gegen das Ergebnis?

Geduld war angesagt. Ab 23.22 Uhr am Samstagabend (1.6.) fuhr bei der 52. Ausgabe des 24h-Rennens bis um 13.30 Uhr am Sonntag kein Rennauto. Der Nebel hatte sich auf dem Nürburgring breit gemacht. Die Entscheidung der Rennleitung abzubrechen und den Ausdauerlauf nach fünf Formationsrunden für beendet zu erklären, sorgte für Diskussionen. Wir klären in der Analyse die wichtigsten Fragen zum kürzesten 24h-Rennen in der Geschichte des Klassikers.

Was ist bei dem Unfall von Sheldon van der Linde im #99 BMW passiert?

Vor dem Abbruch am Samstag war bereits ein Top-Favorit raus aus dem Kampf um den Sieg. In der vierten Rennstunde kam es zu einer Massenkarambolage in der Fuchsröhre. Die TV-Bilder zeigten ein Trümmerbild aus Teilen auf der Strecke. Betroffen war auch der #99 Rowe-BMW von Robin Frijns, Dries Vanthoor, Augusto Farfus und Sheldon van der Linde. Van der Linde lag in Führung und lief auf zwei langsamere Autos auf.

Der Porsche Cayman #420 von Four Motors (Klasse AT3) mit Alesia Kreutzpointner lag direkt hinter dem Giti Tyre 1er-BMW von Fabio Pirrone mit der Startnummer 507. Der war offensichtlich langsamer unterwegs, Kreutzpointner wollte überholen und scherte nach rechts aus. Dabei hatte sie aber übersehen, dass van der Linde bereits neben ihr war. Kreutzpointer traf den BMW M4 GT3 und der wiederum den 1er-BMW, der sich daraufhin mehrmals überschlagen hat. Alle drei Fahrer blieben unverletzt, doch das Rennen war für alle beendet.

Augusto Farfus - BMW M4 GT3 - Startnummer 99 - 24h-Rennen Nürburgring 2024 - 31. Mai 2024
Stefan Baldauf