Motorsport-Fanumfrage: Porsche soll in die Formel 1

Motorsport-Fanumfrage
Porsche soll in die Formel 1

Porsche soll in die Formel 1
Foto: Porsche

71 Prozent von 5.606 auto motor und sport-Lesern sowie der Zeitschriften sport auto und Motorsport aktuell sagten in einer Umfrage, dass sie Porsche gerne in der Formel 1 sehen würden. Damit schlägt Porsche alle anderen Marken um Längen. 42 Prozent würden gerne einen BMW in der Formel 1 sehen, 38 Prozent einen Audi, 18 Prozent ein VW-Team. Auf elf Prozent kommt Ford, sechs Prozent würden sich über einen Opel-Rennstall freuen.

Mercedes steht für Motorsport

Dabei ist die Formel 1 nach wie vor der Motorsport, der die meisten Anhänger hat. 92 Prozent der Befragten interessieren sich für die wichtigste Rennserie der Welt. Allerdings ist der Vorsprung zur Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) vergleichsweise gering: 83 Prozent der Befragten interessieren sich für die wichtigste deutsche Rennserie, dicht gefolgt von den 24-Stunden-Rennen in Le Mans (80 %) und auf dem Nürburgring (79 %). Mit großem Abstand folgt dann erst die Rallye-WM (65 %).

Auf die Frage, welche Autohersteller sich besonders im Motorsport engagieren, liegt Mercedes mit 73 Prozent Zustimmung klar auf Rang 1. Audi kommt mit 65 Prozent auf den zweiten Platz, vor BMW (48 %) und Porsche (38 %). Dagegen zahlt sich für VW die überaus erfolgreiche Teilnahme an der Rallye Paris-Dakar kaum aus: Nur 13 Prozent der Motorsportinteressieren honorieren die Erfolge der VW-Piloten.

Noch schlechter schneidet Citroën ab: Obwohl die Franzosen mit dem Elsässer Sebastien Loeb schon acht WM-Titel in der Rallye-WM gefeiert haben, strahlt dies offenbar kaum nach Deutschland aus. Nur zehn Prozent der Befragten nannten die Citroën als engagiertes Motorsport-Team. Ford, der ewige Rivale in der Rallye-WM, kommt sogar auf nur neun Prozent.

Doch das Engagement im Motorsport ist auch beim späteren Autokauf von Bedeutung. 47 Prozent der Leser sagten, dass das Engagement im Motorsport bei der Entscheidung zum Autokauf eine Rolle spielt, nur für 26 Prozent spielt das keine Rolle.