Team-Ranking GP USA 2024: Ferrari noch nicht vorne

Team-Ranking GP USA 2024
Ferrari noch nicht ganz vorne

GP USA 2024

Auf Austin haben alle gewartet. Eine Rennstrecke, die alles bietet, was die Qualität eines Rennautos definiert. Nach den Ausreißern Monza, Baku und Singapur sollte der Circuit of the Americas die absolute Standortbestimmung werden. Ferrari war dort eine Macht. Das muss aber nicht heißen, dass der SF-24 damit schon den McLaren MCL38 als bestes Auto ablöst. Aber er kommt ihm gefährlich nahe. Am Red Bull RB20 ist er auf jeden Fall schon vorbei.

Den Kampf um die Pole-Position machen immer noch McLaren und Red Bull unter sich aus. Doch die harte Währung ist das Rennen. Und da punktet Ferrari mit der geringsten Reifenabnutzung. Charles Leclerc und Carlos Sainz fuhren Kreise um die Konkurrenz. Red Bull hat sich ein bisschen verbessert, doch das Team braucht einen Max Verstappen, um das umzusetzen. McLaren machte einen Schritt seitwärts. Nach Aussage von Teamchef Andrea Stella, weil Austin nicht zu dem Auto passt.

Aston Martin bewegt sich rückwärts

Mercedes brachte ein letztes großes Upgrade an den Start. Es ist wahrscheinlich eine Verbesserung. Das wahre Potenzial blieb wegen der Unfälle verborgen. Der Freitag zeigte jedoch: Wenn die Ingenieure das Setup genau treffen, dann könnten die Silberpfeile McLaren, Ferrari und Red Bull gefährlich werden. Doch sie treffen es zu selten. Die Launenhaftigkeit ist dem Auto geblieben.

Aston Martin bewegte sich auch mit dem vierten großen Entwicklungsschritt rückwärts. Haas dagegen landete wieder einen Treffer. Auch bei Toro Rosso und Alpine zeigten die neuen Unterböden Wirkung. Damit stehen die zuletzt so starken Williams wieder unter Druck. Aus Grove kommen keine neuen Teile mehr. Sauber hat mit einem neuen Frontflügel den Abstand zum Feld reduziert, bleibt aber Letzter.

Lando Norris - GP USA 2024
xpb