Formel 1: Haas im Blüten-Look beim GP von Japan

Haas mit Spezial-Look in Suzuka
Blüten-Design für Bearman und Ocon

GP Japan 2025

Sie sind eine willkommene Abwechslung für Formel-1-Fans und Experten: Die Rede ist von Sonder-Lackierungen in der Königsklasse. Bei 24 Grands Prix über eine gesamte Saison sorgen sie für Farbtupfer und für optisch neue Reize. Im Vorfeld des GP Japan (6.4.) hat Haas angekündigt, in Suzuka mit einem veränderten Look des VF-25 anzutreten.

Das US-Team verziert die Rennwagen von Esteban Ocon und Oliver Bearman mit rosa Akzenten in Form von Kirschblüten. Die gewöhnlich weißen Stellen am Frontflügel, der Nase und dem Seitenkasten wirken damit etwas verspielter. Der Grund dafür ist simpel: Japan befindet sich aktuell in der Kirschblüten-Saison, die ab der zweiten März-Hälfte bis Anfang Mai läuft und Touristen ins Land lockt.

In einem kurzen Video auf der Social-Media-Plattform Instagram setzte Haas den umgestylten Wagen in Szene. Zu Beginn steht das Auto unter einem Kirschblütenbaum (Sakura), der einige seiner Blätter verliert. Danach rast der Rennwagen durch Japan und kommt in einer Stadt unter einem weiteren dieser Bäume wieder zum Stehen. Untermalt ist das Video von Musik, die japanische Klänge beinhaltet – garniert mit einem knackigen Bass.

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Legt Haas in Japan nach?

Weshalb sich das US-amerikanische Haas-Team für den Klassiker in Suzuka einen frischen Look ausgesucht hat, ergibt erst auf den zweiten Blick Sinn. Seit dem Herbst 2024 ist Toyota Technik-Partner des Teams, das letztes Jahr den siebten Platz in der Formel 1 bei den Herstellern erreicht hatte. Die Partnerschaft ist seitdem auch auf den Autos erkennbar. Auf der Nase und am Heckflügel der Haas-Renner klebt der Schriftzug des Automobilgiganten.

Sportlich reist das Team hoffnungsvoll zum dritten Grand Prix des Jahres. Nach dem schwachen Saisonauftakt in Melbourne (16.3.) und einem großen Rückstand zur Konkurrenz schrillten bereits die Alarmglocken. Eine Woche später schlug man aber überraschend in Shanghai zurück. Sowohl Esteban Ocon und Oliver Bearman fuhren in die Top-Ten.

Wegen der Disqualifikationen beider Ferrari und von Alpine-Pilot Pierre Gasly sprangen am Ende die Plätze fünf und acht heraus. Auf einen Schlag hatte sich Haas mit 14 WM-Punkten auf Rang sechs bei den Konstrukteuren katapultiert. Suzuka wird nun zeigen, ob das US-Team die starke Leistung aus Shanghai bestätigen kann.

Teamchef Ayao Komatsu trat vor dem Auftritt in seinem Heimatland aber auf die Euphoriebremse. "Wir wissen, dass wir immer noch ein grundlegendes Problem mit dem Auto haben, das sich in Melbourne gezeigt hat. Wir gehen mit offenen Augen in dieses Wochenende, um das Beste aus dem VF-25 und unseren Fahrern herauszuholen."