Wer die ersten 14 Rennen nicht gesehen hat, könnte meinen, Ferrari fahre mit Red Bull um den WM-Titel. Die Ferrari-Bilanz von Monza und Singapur liest sich nicht schlecht. Zwei Pole Positions, ein Sieg, ein dritter Platz, 64 Punkte und 78 Führungsrunden. Red Bull holte in den letzten beiden Grand Prix einen Doppelsieg, 57 Punkte und 34 Führungsrunden.
Trotzdem führt Red Bull weiter unsere Formtabelle an. Weil 14 Siege in Folge ein stärkeres Argument sind. Bis jetzt muss Singapur als einmaliger Ausrutscher für die angehenden Weltmeister gelten. Und Ferrari hat von Monza und Singapur profitiert. Weil beide Strecke in das Anforderungsprofil des Ferrari SF-23 passen. Singapur noch mehr als Monza. Maximaler Abtrieb passt Ferrari noch besser als minimaler. Erst in Suzuka wird man die Wahrheit wissen.

Mercedes und McLaren waren schnell. Beide mussten sich hinter Ferrari anstellen.