Man muss Red Bull bewundern. Auch wenn die Zeichen gegen sie sprechen, machen sie das Beste aus der Situation. Max Verstappen bekam eine Strafe, und er fuhr ab der 26. Runde mit einem beschädigten Frontflügel. Und er hatte in Charles Leclerc einen gleichwertigen Gegner. Trotzdem ging der Sieg an ihm. Sergio Perez wurde nach dem Start unverschuldet in eine Kollision verwickelt und beendete die erste Runde auf Platz 18. Trotzdem wurde er Dritter.
Perez hat mit seiner Präsenz im Spitzentrio Verstappen wahrscheinlich den Sieg gerettet. Wäre der Mexikaner vor der zweiten Safety Car-Phase nicht in Führung gelegen, hätte Ferrari Leclerc ziemlich sicher an die Boxen geholt. Dann hätte der Monegasse in der zweiten Hälfte wie Verstappen frische harte Reifen gehabt. So waren sie fünf Runden älter.
Ferrari überraschte. Die Pole Position durfte man erwarten. Auf dieser Art Strecke sind die roten Autos immer ein Gegner für Red Bull. Doch diesmal hielten die Ferrari-Piloten sogar ihre Medium-Reifen besser in Schuss als Verstappen. Und die harten Sohlen nicht viel schlechter. Der Lohn war ein zweiter Platz im Red-Bull-Sandwich.

Charles Leclerc ärgerte Max Verstappen während der F1-Rückkehr nach Las Vegas und beendete den Grand Prix auf Rang zwei.