Smart Fortwo im Fahrbericht: Unterwegs im renovierten Smart Fortwo

Smart Fortwo im Fahrbericht
Unterwegs im renovierten Smart Fortwo

Amtsmüde oder demotiviert? Keine Spur davon beim seit 1998 amtierenden Meister aller Parklücken Smart Fortwo . Selbst die Dauerkritik an Komfort, Antrieb und Preisen steckt er gelassener weg als mancher Politiker. Stattdessen kokettiert er mit Wendigkeit, bunter Vielfalt und regelmäßigen Updates. 

Smart Fortwo mit kleinen Designretuschen ab 9.990 Euro

Wie jetzt wieder: Kleine Designretuschen, trendige Polster-, Lack- und Verdeckfarben bis hin zum Brabus-Einzelstück ("tailor made") sowie ein erweitertes Multimedia-Sortiment mit Touchscreen, Navi, CD-/DVD-Spieler und Surround-Soundsystem peppen den Smart Fortwo gegen große Scheine auf. Im nackten Basis-Fortwo "Pure" für unverändert 9.990 Euro macht im Fahrbericht dagegen der zwitschernde Dreizylinder im Heck die Musik und sorgt mit 61 PS für stadttaugliches Temperament bei weniger Verbrauch (4,2 statt 4,4 L/100 km). Mit der Automatik-Funktion (310 Euro) für das sequenzielle Getriebe werden sogar die Schaltrucke erträglich, nicht aber das Hoppeln über jede Querfuge.

Brabus-Smart ab 16.870 Euro

Beim tiefergelegten Brabus-Smart Fortwo im Fahrbericht passt das straffe Setup schon eher zum Unterhaltungsprogramm, zumal der auf 102 PS und 147 Nm erstarkte Turbomotor den Null-100-Sprint jetzt eine Sekunde schneller schafft (8,9 s) und dazu röhrt wie ein ganz Großer. Beim Preis (ab 16.870 Euro) ist es der Brabus Smart Fortwo ja auch.