Porsche 911 S/T: Besser als GT3 RS?

Porsche 911 S/T
Besser als GT3 RS?

Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es. Haben sich die Jungs und Mädels bei Porsche gedacht. Und ganz ohne Bezug zu Erich Kästner etwas getan. Den womöglich besten Elfer aller Zeiten rausgehauen. Einen für uns Elfer-Fans. Sie sind doch auch einer, oder? Na, dann kommen sie mal mit zum 911 S/T, einem von insgesamt 1.963 Stück. Der sich auf den Start des Ur-Elfer bezieht. Das war im Jahr, na? Logo, 1963. Der S/T folgte 1969. Doch bevor wir lange mit Historie und Details herummachen: Karbontür mit Bügel öffnen, in die Karbonschale reinschmatzen an der Schlaufe ziehen, Tür zu und Motor starten. Es geht los im Inkognito-GT3 RS, im GT3 Touring in extrascharf. Ohne Flügel, ohne Louvers, aber mit Motor und mit Fahrwerk. Statt dem S/T für seine Aufgabe ultimativer "Landstraßen-Elfer" Leistung zu stehlen, haben sie das beim Gewicht gemacht. Raus kommen 1.380 Kilogramm. Spürst Du gleich. Schon beim Losfahren. Die sportive Kupplung des Sechsganggetriebes mit verkürztem Hebel, Wegen und Übersetzung ebenfalls. Halblebig rumfußeln ist nicht. Das um zehn Kilogramm erleichterte Teil (Scheibendurchmesser 184 statt 240 mm, um zwei Drittel geringere rotatorische Masse) geht streng, will mit Gefühl behandelt werden, untermalt seine Arbeit mit einem Mahlen und Rasseln, das anderswo direkt in die Werkstatt führen würde. Beim S/T weist es Richtung Gefühl. Richtung der Freude am Verbrennungsmotor und automobiler Mechanik. Für Ewiggestrige. Nein, für Ewige.