Seat Mii Electric: Elektrokleinstwagen kostet ab 16.300 Euro

Seat Mii Electric
Alle Infos und Daten zum Elektro-Kleinstwagen

SEAT Mii electric
Foto: SEAT

Die spanische VW-Tochter Seat steigt mit dem Mii bei den Elektroautos ein. Der Mii Electric kommt Anfang 2020 in den Handel; mit Verbrennungsmotoren wird es den Kleinwagen dann nicht mehr geben. Vorbestellungen nimmt Seat seit Anfang September entgegen. Die Produktion im Werk Bratislava startet im vierten Quartal 2019. Die Listenpreise starte für den in fünf Farben erhältlichen Mii Electric bei 20.650 Euro. Es ist damit eines der preiswertesten Elektrofahrzeuge auf dem Markt und kosten etwa so viel wie vergleichbare Kleinwagen mit Verbrennungsmotor.

Antriebstechnik vom Skoda Citigo-E

Bei der Antriebstechnik kopiert der Seat Mii Electric das Schwestermodell Skoda Citigo-E. Beide Autos setzen auf einen Elektromotor mit 61 kW (83 PS) Leistung, der an ein Automatikgetriebe mit einem Gang gekoppelt ist. Das maximale Drehmoment liegt im Fall des Seats bei 212 Newtonmetern. Den Sprint von Null auf 50 km/h soll der elektrische Mii in 3,9 Sekunden absolvieren können. Energie liefert ein 36,8 kWh Lithium-Ionen-Akku, der nach WLTP-Standard eine Reichweite von 260 Kilometer gewährleisten soll.

Der Wechsel des Antriebskonzepts geht einher mit leichten stilistischen Veränderungen. Der Mii Electric gibt sich nicht nur durch neue Schriftzügen am Heck, sondern auch durch 16-Zoll-Felgen in mattem Grau zu erkennen. Innen gibt es ein anders gestaltetes Armaturenbrett, Ambientebeleuchtung, beheizte Sportsitze und Leder an Lenkrad sowie Wähl- und Handbremshebel. Als Assistenzsystem zieht ein Spurhalteassistent serienmäßig ein. Außerdem ist der Mii Electric der erste Seat, der das Connect-System erhält. Per Smartphone-App können die Fahrdaten und Parkposition überprüft werden. Ebenso lässt sich checken, ob die Türen verschlossen sind oder das Licht ausgeschaltet ist. Zusätzlich lässt sich die Klimaanlage fernsteuern.

Der Mii Electric bildet den Auftakt in eine Elektro-Offensive, die schon bald weitere reine E-Autos sowie Plug-in-Hybride (PHEV) mit sich bringt. Dazu gehört die Serienversion der Elektro-Studie El-Born, hinter der sich das Seat-Pendant zum VW ID. 3 verbirgt. Der neue Leon und der Tarraco kommen als PHEV. Es folgen zudem Power-Plug-in-Hybride der sportlichen Submarke Cupra, namentlich der Formentor und die Dynamik-Version des neuen Leon.