Elektrischer Range Rover Classic von E.C.D.

Elektrischer Range Rover Classic von E.C.D.
:
Innen Tesla, außen Geschmack

© East Coast Defender 8 Bilder

E.C.D. quetscht einen Elektromotor und eine 100-Kilowattstunden-Batterie ins Range-Rover-Chassis. Von den Leistungs- und Fahrwerten konnte das Original nur träumen.

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East Coast Defender (E.C.D.) ist eigentlich für Restomod-Umbauten bekannt, die betagte Land Rover-Modelle und potente V8-Motoren von General Motors zusammenbringen. Doch nun bedient sich das in Florida ansässige Unternehmen im Regal eines anderen US-Herstellers: Für das neueste Projekt auf Basis des Range Rover Classic liefert Tesla die nötigen Antriebs-Komponenten. Was bedeutet: Der legendäre Brite, Urvater aller Luxus-SUV, kommt nun als Elektroauto daher.

Ein ikonisches SUV geht elektrisch: Range Rover Classic 1:19 Min.

Aus Kalifornien stammt der 456 PS starke E-Motor, der seine Energie aus einem 100 Kilowattstunden großen Batteriepaket bezieht. Damit soll der Sprint von null auf 60 mph (96,6 km/h) in 5,2 Sekunden gelingen. Die maximale Reichweite schätzt E.C.D. auf 354 Kilometer, eine Komplettladung dauert fünf Stunden. Technisch zeigt sich der klassische Range Rover zudem um verstärkte sowie um Sperrdifferenziale ergänzte Achsen sowie ein regeneratives Bremssystem aufgerüstet. Das Fahrwerk bleibt dagegen im Serienzustand, was dem Range Rover ein interessantes Fahrverhalten bescheren dürfte.

Komplett-Restauration für das SUV-Urgestein

Insgesamt hat die Truppe aus Kissimmee für den Umbau 2.200 Arbeitsstunden aufgewendet. Darin ist natürlich eine Komplett-Restauration enthalten. Die Karosserie erstrahlt nun in glänzendem Alpinweiß; auch silberfarbene Metall-Stoßfänger und sich selbst justierende LED-Leuchten gehören zum Karosserie-Upgrade. Die silbernen Fünfspeichen-Räder im 18-Zoll-Format sind mit Continental Cross Contact-Reifen bezogen.

© East Coast Defender

Innen geht es dank hellbraunem Leder mit Rautensteppung edel zu.

Innen gibt es neue Sitze vorne und hinten, ein dunkles Holzdekor am Armaturenbrett sowie in Rautensteppung ausgeführtes hellbraunes Leder. Auch das Serien-Lenkrad zeigt sich neu in Leder gehüllt. Zusätzlich rüsten die Elektromodder neue Instrumente und eine Infotainment-Kommandozentrale nach. Das JL Audio-Alpine-System ist an moderne Lautsprecher sowie einen Subwoofer angeschlossen und bietet Smartphone-Konnektivität über Bluetooth- und USB-Anschlüsse sowie Apple Car-Play. Auf dessen Bildschirm sendet obendrein die Rückfahrkamera ihre Bilder.

Fazit

"Jetzt, da wir den elektrischen Range Rover Classic fertiggestellt haben, werden wir weiterhin innovativ sein und den Defender sowie andere Land Rover elektrifizieren", kündigt E.C.D.-Gründer Tom Humble ganz unbescheiden an. Keine schlechte Strategie sich jetzt schon mal für eine Zukunft zu rüsten, in der die V8-Motoren alter Corvettes vielleicht nicht mehr besonders angesagt sind.

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