Quantron mit Sitz in Gersthofen bei Augsburg erweitert sein Nutzfahrzeug-Angebot um den Q-Light FCEV. Der basiert unverkennbar auf dem Iveco Daily, setzt aber beim Antrieb auf ein Wasserstoff-Brennstoffzellen-System.
Bis zu 500 Kilometer Reichweite
Der Q-Light FCEV sortiert sich als H2-Fahrzeug im Bereich von 3,5 bis 4,2 Tonnen ein und ist nach Herstellerangaben mit seinem Antriebskonzept europaweit einzigartig. Die verbaute Batterie bietet eine Kapazität von 37 kWh. Die Onbord-Brennstoffzelle liefert bis zu 15 kW. Je nach Bedarf kann das Fahrzeug mit bis zu vier Wasserstoff-Tanks ausgestattet und dadurch eine Reichweite von bis zu 500 km erreicht werden. Werden nur zwei Tanks montiert, sind immerhin 300 Kilometer Reichweite drin. Jedes Tankmodul bunkert rund 2,1 Kilogramm Wasserstoff. Montiert werden die Module hinter der Fahrerkabine. Die Brennstoffzelle sitzt im ehemaligen Motorraum. Die Abwärme der Brennstoffzelle kann darüber hinaus beispielsweise zum Heizen des Innenraumes genutzt werden, sodass zusätzlich Strom eingespart werden kann und die Reichweite weiter steigt. Die Batterie lässt sich aber auch mit bis zu 6,6 kW an einer Ladesäule auftanken.
Der eigentliche Elektromotor im Q-Light leistet 100 kW (136 PS) und stellt ein maximales Drehmoment von 1.150 Nm bereit. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 90 km/h.
Der Q-Light FCEV soll sich flexibel im Elektro- oder Brennstoffzellen-Modus fahren lassen. Die Nutzlast des Q-Light FCEV ist analog zu der eines vergleichbaren Dieselfahrzeugs. Auch die Tankzeit lässt sich mit der eines Dieselfahrzeugs vergleichen.

Der neue Q-Light FCEV-Transporter ist mit unterschiedlichen Aufbauvarianten erhältlich und kann so verschiedensten Kundenwünschen angepasst werden. Quantron plant zudem mit einer in der Leistung skalierbaren Brennstoffzelle, sodass später auch Ausführungen beispielsweise für die 7,2-Tonnen-Klasse angeboten werden können.