Seine Publikumspremiere wird der Hiphi A auf der Guangzhou Auto Show feiern. Präsentiert wurde er bereits vorab bei einer weltweiten Liveübertragung aus Shanghai. Die dabei vorgestellten Eckdaten beeindrucken. Auf Basis einer 800-Volt-Plattform setzt der Hiphi A auf eine Antriebskonfiguration bestehend aus einem E-Motor an der Vorderachse sowie zwei E-Maschinen an der Hinterachse. Das Dreigestirn bringt es auf eine Gesamtleistung von 960 kW – satte 1.305 PS nach alter Verbrenner-Währung. Entsprechend heftig fallen die Fahrleistungen aus. 100 km/h sind nach nur zwei Sekunden abgehakt, die Höchstgeschwindigkeit wird abgeregelt bei 300 km/h erreicht.
Um Gewicht zu sparen, setzen die Chinesen auf ein Alu-Chassis, Karosserieteile aus Titan und Carbon sowie ein ebenfalls aus Carbon gefertigtes Batteriegehäuse. Zur Batterie selbst macht Hiphi keine Angaben, verspricht aber eine maximale Leistungsabgabe von 1,5 Megawatt. Die Gewichtsverteilung des Hiphi A wird mit 50:50 angegeben. Elektronisch gesteuerte Dämpfer halten das Fahrwerk mit Hinterachslenkung im Zaum.
Extremes Aeropaket
Üppig verbautes Carbon dominiert auch den Innenraum mit seinen vier Einzelsitzschalen. Das Layout entspricht ansonsten dem Hiphi Z. Gleiches gilt für die Karosseriegestaltung. Um sich als Hypercar abzusetzen, fallen am Hiphi A allerdings alle Aeroelemente eine Nummer größer aus, die Kotflügel zeigen sich weiter ausgestellt, auf dem Heck sitzt ein riesengroßer Spoiler.
Kommen soll er Hiphi A im ersten Quartal 2025. Preise wurden noch nicht genannt. Da aber bereits der Hiphi Z hierzulande mindestens 105.000 Euro kostet, wird der Hiphi A deutlich darüber liegen.