Kaum bin ich zurück von der Präsentation des Alfa Romeo Tonale, schon raucht es in der Gerüchteküche. Rühren die Italiener da etwa ein kräftiges Performance-Modell zusammen, das jenes ikonische Kleeblatt an den Flanken tragen darf? Es ist kein Geheimnis, dass Alfa Romeo den Tonale nicht als reine Elektro-Version bringt. Das gibt die genutzte Plattform SCCS (Small Common Components and System) nämlich gar nicht her. Und genau deshalb fällt der Blick auf das andere Ende der Vernunftskala. Wobei Performance heutzutage ja nicht per se einer Elektrifizierung widerspricht – im Gegenteil. Ich habe mich ein wenig in den Konzern-Regalen von Stellantis umgesehen, und einen Motor gefunden, der einem Tonale QV gut stehen würde. Eigentlich Ehrensache, schließlich gibt es die beiden anderen Alfas – Giulia und Stelvio – auch mit Kleeblatt und reichlich Power. Wäre doch gemein, dem Tonale diese Weihen vorzuenthalten.

Es wird Sie vielleicht enttäuschen, aber dass Hacker bei der Arbeit Ski-Masken tragen, ist wohl ein mediengemachter Mythos. Tatsache ist dagegen: Es braucht noch nicht einmal fundierte Hacker-Kenntnisse, um moderne Autos mit Keyless-Go-Systemen teilweise problemlos zu knacken. Das hat der ADAC bei einem Test mit rund 500 Fahrzeugen herausgefunden. Sekundenschnell erledigt, keine Einbruchsspuren, Karre verschwunden – ein Horrorszenario. Natürlich gibt es spezielle Schlüssel-Etuis, die Funkwellen blockieren. Doch wer hat schon Lust, den Schlüssel bei jedem Gebrauch ein- und auszupacken? Lediglich 24 Autos im Testfeld verfügen über eine Technologie, die den Dieben das Gauner-Leben schwer macht. Welche das sind und wie es funktioniert, verrät Ihnen mein Kollege Holger Wittich. Ob er beim Verfassen des Artikels eine Ski-Maske getragen hat? Das überlasse ich Ihrer Fantasie.