Wenn Sie mich fragen, dann gibt es für den persönlichen Kontostand in der digitalen Welt kaum eine größere Gefahr als die "Mit-1-Click-kaufen"-Option des Internet-Riesen Amazon. Da kannst du noch am Esstisch mit einer Hand unter der Kante unbemerkt eine Küchenmaschine ordern, falls dir das Essen mal wieder misslungen ist. Die E-Commerce-Welt ist ohne Zweifel bequem, aber eben auch verführerisch. Wer dafür anfällig ist und gleichzeitig mit dem Erwerb eines Stellantis-Fahrzeugs liebäugelt, braucht künftig möglicherweise eine Extra-Portion Selbstbeherrschung. Der Auto-Konzern hat nämlich eine weitreichende Kooperation mit Amazon bekannt gegeben. Das bedeutet, künftig werden die Infotainment-Systeme zusammen mit Amazon entwickelt. Was das mit der eben erwähnten Selbstbeherrschung zu tun haben soll, weiß Chefredakteur Jochen Knecht.

Es geht sogar noch weiter mit der Kooperation. Amazon will nämlich ab 2023 jährlich laut einer Pressemitteilung tausende Elektro-Lieferwagen bei Stellantis bestellen. Müssen sie auch – zumindest, wenn die eigenen Ziele erfüllt werden sollen. Bis 2040 plant Amazon nämlich CO₂-neutral zu sein und da braucht es ein umfangreiches E-Mobilitäts-Konzept für die letzte Meile. Nun fragen Sie sich vielleicht, warum das erst ab 2023 passieren soll, wo es den E-Ducato doch bereits gibt. Nun, um den geht es schlichtweg nicht. Stattdessen soll es die Stromer-Version des Ram Promaster werden, die dann überall in den USA Pakete ausliefern darf. Dieses Nutzfahrzeug, das im Wesentlichen dem bei uns erhältlichen Fiat Ducato entspricht, ist allerdings bislang ausschließlich als Verbrenner unterwegs. Weitere Details zu dem Auto-Deal der Konzerne habe ich für Sie HIER zusammengefasst.