Mercedes-Stern aus China
Mercedes-Sterne und elektrische Lamborghinis

2008 zeigte Automobili Lamborghini das Concept Car Estoque – einen sportlichen Viertürer, quasi den Panamera der italienischen Marke (siehe Bild). Ihre Modellpalette erweitert hat sie dann aber mit dem SUV Urus, der jetzt für 60 Prozent des Absatzes steht. Doch selbst Lamborghini stellt um auf Elektroantrieb. Und der braucht zwar einen doppelten Boden für die Batterie, weshalb viele Hersteller als erste E-Modelle gerne SUVs brachten. Aber mit den tendenziell wenig Energie tragenden Akkus bringt weniger Luftwiderstand mehr Reichweite – wie der Fahrtwind das Auto bremst, hängt aber stark von der Stirnfläche und damit der Höhe ab. Deshalb kommt 2025 der Estoque quasi zurück: Das vierte Modell von Lamborghini wird ein elektrischer Gran Turismo, ein E-Estoque sozusagen. Schön, oder? Was die Italiener bis dahin vorhaben, um ihrem Ziel der Klimaneutralität näher zu kommen, können Sie hier nachlesen.

Lamborghini

Letztes Jahr stellte Mercedes die 5. Generation der C-Klasse vor. Zum Leidwesen traditionsverbundener Marken-Fans gab es eines nicht mehr: den berühmten Stern auf der Haube – nicht für Geld noch gute Worte. Nur in China, da gibt es sie noch, die C-Klasse mit Stern im Fahrtwind. Findige Markenliebhaber raten nun dazu, das Frontpanel aus Fernost zu importieren – schließlich kann die China-C-Klasse sich nicht so fundamental von der hierzulande unterscheiden. Patrick Lang hat beim Hersteller nachgefragt. Was der gesagt hat, lesen sie hier.

Empfehlung der Redaktion

Dass der Stern auf der Haube der C-Klasse schon bei Generation 3 fehlen kann, zeigt ausgerechnet der ehemalige Dienstwagen von Michael Schumacher. Den C63 AMG T-Modell bekam der Rekordweltmeister 2010 als Dienstwagen, nachdem er für sein Comeback beim Formel-1-Rennstall der Schwaben unterschrieben hatte. Das Modell der sportlichen Tochter trägt das Markenlogo zwar groß auf dem Kühlergrill, aber eben nicht oben am Kühlerrand. Jetzt ist der V8-Benz zu verkaufen. Wo, in welchem Zustand und mit wie viel Kilometern auf dem Tacho, hat Joel Lischka hier aufgeschrieben.