Je nischiger der eigene Markt ist, desto mehr Marotten kann man sich offenbar erlauben. Ich würde mal behaupten, der Markt für ultrateure Luxusautos ist so ein Fall. Präzise: Rolls-Royce. Deren erstes E-Auto Spectre ist so begehrt, dass die Wartezeit rund zwei Jahre beträgt. Nicht nur für den Erwerb gelten strikte Regeln, sondern auch für die artgerechte Haltung. Zumindest sah sich Markenchef Torsten Müller-Ötvös dazu veranlasst, eine Drohung auszusprechen. Wer aus dem Spectre durch teuren Weiterverkauf Kapital schlagen will, wird auf die schwarze Liste gesetzt und darf nie wieder bei den Nobel-Briten einkaufen. Da verdrücke ich mir doch direkt ein Tränchen. Dass solche Verkäufe trotzdem getätigt werden, hat indes mein Kollege Markus Schönfeld herausgefunden (ams+).

Wenn es um die Mercedes A-Klasse geht, beschwert sich glücklicherweise kaum jemand über den Weiterverkauf. Höchstens, er gerät als neuer Besitzer an ein Mängelexemplar. Ob diese Gefahr beim W 176 droht, haben unsere Gebrauchtwagen-Experten eingängig untersucht. Den ausführlichen Bericht inklusive Kaufberatung gibt es HIER.