Newsletter vom 19. Juli 2024
Exklusiv-Deal für die EU

Ohne Lithium keine E-Autos – so einfach ist das nach aktuellem Stand der Technik. Leider sind die Lieferanten weit weg, die globale Wertschöpfungskette zudem zu 60 Prozent in chinesischer Hand. Doch jetzt kommt Serbien mit einem Angebot um die Ecke. Ab 2028 könnten dort bis zu 58.000 Tonnen Lithium pro Jahr gefördert werden. Russland hat Interesse. China auch. Doch Serbien, seit 2012 EU-Beitrittskandidat, will der Europäischen Union ein exklusives Angebot machen. Die Begleitumstände habe ich für Sie zusammengefasst.

Lithium Diagramm Wertschöpfungskette global
Mercedes / IEA / Patrick Lang

Die Mobilitätswende kann freilich nur gelingen, wenn ausreichend Stromer am Markt verfügbar sind – insofern ist der Lithium-Deal eine gute Nachricht. Doch auf der anderen Seite müssen die Kunden letztendlich auch zugreifen. Tun sie aber nicht – zumindest weniger als im ersten Halbjahr 2023. Der Rückgang um 16,4 Prozent fällt deutlich aus. Trotzdem gelingt es VW den US-Konkurrenten Tesla abzuhängen. Die Zahlen hat mein Kollege Torsten Seibt für Sie aufbereitet.

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Wir haben Geld zu verteilen - aber natürlich nicht bedingungslos. Nachdem KI seit einiger Zeit die moderne Welt umkrempelt, sind wir daran interessiert, wie die Technologie gerade den Mobilitätssektor nachhaltiger und besser machen kann. Im Rahmen der AI Start-up Challenge können sich Frühphasen-Start-ups um das Investment und den Zugang zu einem Netzwerk von Experten bewerben. Die Frist endet am 30.08.2024 - dann wird eine Jury die besten Bewerber auswählen. Alle Infos finden Sie in diesem Artikel.