Newsletter vom 17. November 2022
Euro NCAP im Crash-Flow

Mangelnden Einsatz kann man den Crash-Testern des Euro-NCAP-Konsortium wahrlich nicht vorwerfen. In der aktuellen Runde haben sie die Wertungen zu nicht weniger als 16  neuen Modellen rausgehauen. Darunter befinden sich viele Autos aus chinesischer Produktion. Die Ergebnisse zeigen: Vom sich hartnäckig haltenden Klischee, dass aus China nur unsichere Klapperkisten zu uns kommen, müssen wir uns endgültig trennen. Denn nur eines der 16 getesteten Modelle erhielt keine Fünf-Sterne-Bewertung – und das kommt aus Frankreich.

EuroNCAP Crashtest Wey Coffee 02
EuroNCAP

Bleiben wir beim Thema Sicherheit im Auto. Eine Bevölkerungsgruppe ist hier nämlich klar benachteiligt: Frauen. Durch Statistiken ist inzwischen bestens dokumentiert, dass sie bei Autounfällen einem klar höheren Verletzungs- und Sterberisiko ausgesetzt sind. Was unter anderem daran liegt, dass bisher fast ausschließlich mit Crashtest-Dummies gearbeitet wird, die den männlichen Körperbau nachahmen. Wozu das führt und wie eine schwedische Forscherin hier für Gleichberechtigung sorgen möchte, können Sie in diesem Artikel nachlesen.

Empfehlung der Redaktion

Wir schreiben zwar erst Mitte November, aber die neue Formel-1-Saison startet irgendwie tatsächlich schon kurz nach dem Finale in Abu Dhabi. Reifenlieferant Pirelli dachte sich: Wenn der Tross schon einmal dort ist, können wir von den Teams direkt die Pneus für 2023 testen lassen. Interessant und brisant ist die Veranstaltung jedoch aus einem anderen Grund: Mit Fernando Alonso, Oscar Piastri, Pierre Gasly und Nyck de Vries werden vier Piloten bereits die Boliden ihrer neuen Rennställe ausprobieren. Hinzu kommt wahrscheinlich ein fünfter Wechsler, und der stammt aus Deutschland. Wer der große Unbekannte ist und was Sie sonst über den Abu-Dhabi-Test wissen müssen, verrät Ihnen unser F1-Experte Michael Schmidt.